Das Anti-Autokratie-Handbuch: Ein Leitfaden für Forschende zum Umgang mit erodierenden Demokratien
Authors/Creators
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Lewandowsky, Stephan
(Project leader)1
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Kempe, Vera
(Work package leader)2
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Armaos, Konstantinos
(Project member)3
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Hahn, Ulrike
(Project member)4
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Abels, Christoph M.
(Work package leader)5
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Wibisono, Susilo
(Project member)6, 7
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Louis, Winnifred
(Project member)
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Sah, Sunita
(Project member)8
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Pagel, Christina
(Project member)9
- Jankowicz, Nina (Project member)10
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DiResta, Renee
(Project member)11
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Markolin, Philipp
(Project member)
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Schönemann, Henrik
(Project member)12
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Hertwig, Ralph
(Project member)13
- Crull, Henry (Project member)
-
Mauer, Barry
(Project member)14
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Holford, Dawn
(Project member)1
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Lopez-Lopez, Ezequiel
(Project member)13, 15
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Cook, John
(Project member)16
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1.
University of Bristol
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2.
Abertay University
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3.
University of Bonn
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4.
Birkbeck, University of London
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5.
University of Potsdam
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6.
University of Queensland
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7.
Islamic University of Indonesia
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8.
Cornell University
- 9. University College London
- 10. American Sunlight Project
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11.
Stanford University
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12.
Humboldt-Universität zu Berlin
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13.
Max Planck Institute for Human Development
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14.
University of Central Florida
-
15.
TU Dresden
- 16. University of Melbourne
Description
Translated from the English original: the Anti-Autocracy Handbook
Das Anti-Autokratie-Handbuch ist ein Aufruf zum Handeln, zur Resilienz und zur kollektiven Verteidigung von Demokratie, Wahrheit und akademischer Freiheit angesichts des zunehmenden Autoritarismus. Es soll Wissenschaftler*innen, die sich weltweit - aber insbesondere in den USA - mit erodierenden Demokratien und Autokratisierung konfrontiert sehen, als Leitfaden dienen.
Zu diesem Zweck wird dargelegt, wie Autokratien oft einem gemeinsamen Drehbuch folgen, das sich um die „3 Ps“ dreht: Populismus, Polarisierung und Post-Wahrheit. Die Machthaber präsentieren sich als Stimme „des Volkes“ gegen „korrupte Eliten“, schüren gesellschaftliche Spaltungen und untergraben Fakten, um sich ihrer Verantwortung zu entziehen. Dies führt zu einer Reihe von Gefahren für die Wissenschaft, darunter Zensur, Einschränkungen bei der Finanzierung und Forschungszusammenarbeit bis hin zu Gewalt. Die Trump-Regierung dient als aktuelles Beispiel mit einer Politik, die die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit einschränkt, Forschungszuschüsse streicht und Studien zu Themen wie öffentliche Gesundheit, Klimawandel und Minderheiten unterdrückt. Da offene Forschung und Meinungsvielfalt für Wissenschaft und Hochschulen von zentraler Bedeutung sind – Eigenschaften, die im Widerspruch zu autoritärer Kontrolle stehen –, gehören Hochschulen oft zu den ersten Zielen von Autokraten. Um Wissenschaftler*innen zu helfen, sich gegen autoritäre Entwicklungen zu wehren, werden in dem Handbuch sowohl historische als auch aktuelle Methoden aufgezeigt, mit denen Wissenschaftler*innen, ihr institutionelles Umfeld und ihre Forschung angegriffen werden.
Das Handbuch enthält auch einen Aktionsrahmen, der sich nach dem persönlichen Risikoniveau richtet – gering, moderat, hoch oder extrem hoch. Dieser soll Wissenschaftler*innen helfen, über ihr eigenes Risiko nachzudenken und entsprechend gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Das Handbuch befasst sich mit Instrumenten zur Verbesserung der digitalen Sicherheit und betont die Bedeutung einer kontinuierlichen Dokumentation, der Sicherung gefährdeter Daten und der Einrichtung verteilter Archive als Schutz vor Löschung. Außerdem werden Wissenschaftler*innen dazu aufgerufen, ihre Geschichten – öffentlich oder anonym – zu erzählen, um andere zu inspirieren, Rechenschaftspflicht zu wahren und historische Aufzeichnungen zu bewahren.
Begleitend zum Handbuch gibt es ein dynamisches Wiki, das kontinuierlich neue Entwicklungen einbezieht und über weltweite Aktivitäten von Wissenschaftler*innen berichtet, die sich gegen Autoritarismus wehren und die demokratischen Grundlagen für freie Forschung schützen wollen.
Notes (German)
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TheAnti-AutocracyHandbook(A4)-German-1.pdf
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Additional details
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- Is variant form of
- Book: 10.5281/zenodo.15696097 (DOI)
Funding
- European Commission
- PRODEMINFO - Protecting the Democratic Information Space in Europe 101020961
- European Commission
- SoMe4Dem - Social media for democracy – understanding the causal mechanisms of digital citizenship 101094752
- Volkswagen Foundation
- Reclaiming individual autonomy and democratic discourse online: How to rebalance human and algorithmic decision making''
- European Commission
- JITSUVAX - JIU-JITSU WITH MISINFORMATION IN THE AGE OF COVID: USING REFUTATION-BASED LEARNING TO ENHANCE VACCINE UPTAKE AND KNOWLEDGE AMONG HEALTHCARE PROFESSIONALS AND THE PUBLIC 964728
- UK Research and Innovation
- Social Media for Democracy 10049415
- TrygFonden
- Digital Democracy Centre Fewllowship Programme
- Deutsche Forschungsgemeinschaft
- POLTOOLS - Assisting behavioral science and evidence-based policy making using online machine tools 458366841
Dates
- Available
-
2025-11-14