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Published December 11, 2022 | Version v1
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Empathietraining in der Realschule

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Die vorliegende Arbeit aus dem Themenbereich der schulischen Heilpädagogik ist der Empathie gewidmet. In einer Realschulklasse wird im Zusammenhang mit den sozialen und emotionalen Kompetenzen die Empathiefähigkeit und das angemessene soziale Verhalten der Jugendlichen erforscht. Messungen fanden vor und nach einem selbst zusammengestellten Training zur Empathie statt, das aus neun Lektionen bestand. Das Ziel dieser schriftlichen Darlegung ist es, diese beiden Fähigkeitsaspekte bei den Jugendlichen zu fördern und die Antwort auf die Hauptforschungsfrage, wie Empathie als Teil der sozialen und emotionalen Kompetenzen in der Realschule durch gezieltes Empathietraining gefördert werden kann, zu finden. Um die Fragestellung zu beantworten und Ergebnisse zu erhalten, wurde eine quantitative Sozialforschung im Bereich der Aktionsforschung in einer ersten Realschulklasse nur mit männlichen Jugendlichen in St. Gallen durchgeführt. Dafür wurde das diagnostische Messinstrument ‹Fragebogen zur Erfassung von Empathie und angemessenem sozialem Verhalten› von Claudia Meindl (1999) verwendet und ein Empathietrainingsprogramm zusammengestellt. Die Auswertungen der quantitativen Studie zeigten, dass das bewältigte Empathietraining in der Realschulklasse, das mit dem deskriptiven Verfahren verarbeitet wurde, einen positiven Einfluss auf die Empathiefähigkeit und das angemessene soziale Verhalten der Jugendlichen hatte. Mit dem analytischen Verfahren der Mittelwertvergleiche der beiden Durchführungen des Fragebogens vor und nach dem Empathietraining konnte jedoch nichts Messbares nachgewiesen werden. In weiterführenden Forschungen im Bereich des Trainings von Empathie in der Oberstufe, insbesondere der Realschule, könnte der Einfluss der (Empathie-)Fähigkeiten der Lehrperson auf die Klasse untersucht werden. Weitere Möglichkeiten zur Forschung wären die Anwendung der Mixed-Methods in einer ähnlichen Arbeit, die Änderung des Messinstrumentes oder eine breiter angelegte qualitative Studie mit beiden Geschlechtern in St. Gallen oder schweizweit.

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