Published December 5, 2022 | Version 1
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Bestands- und Bedarfserhebung zum Forschungsdatenmanagement an den BUA-Einrichtungen

  • 1. Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • 2. Humboldt-Universität zu Berlin
  • 3. Technische Universität Berlin
  • 4. Freie Universität Berlin

Description

Die im vorliegenden Bericht dargestellten Ergebnisse der Bedarfs- und Bestandserhebung zum Forschungsdatenmanagement (FDM) illustrieren Tendenzen von FDM-Bedarfen an den vier im Verbund „Berlin University Alliance“ zusammengeschlossenen Hochschulen Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité - Universitätsmedizin Berlin. Ein Bewusstsein für die Relevanz des Handlungsfelds FDM, so legen die Umfrageergebnisse nahe, ist heute in den Hochschulen gegeben; die Mehrheit der Befragten hat sich bereits im Rahmen eigener Forschungspraxis mit Fragen der Umsetzung nachhaltigen FDMs auseinandergesetzt.

Die Ergebnisse der im Rahmen des Projekts „Concept Development for Collaborative Research Data Management Services“ im Winter 2021/22 mit insgesamt 975 Teilnehmenden vorgenommenen Erhebung unterstreichen insbesondere den bereits vielfach formulierten Bedarf an Personalressourcen für das FDM. Hinsichtlich orientierender und systematisierender Instrumente wie Leitlinien und Policies erweisen sich projekt- bzw. forschungsgruppenspezifische Vorgaben und Empfehlungen als gebräuchlicher und auch als bekannter als die an den meisten Häusern vorliegenden institutionellen Forschungsdaten-Policies. Im Hinblick auf technische Werkzeuge werden zuvorderst Tools für die Erstellung von Datenmanagementplänen, den Datenaustausch zwischen verschiedenen Institutionen und Systemen, die Datenorganisation, kollaboratives Arbeiten und die Speicherung von Daten genannt. Im Verbundkontext erachten die befragten Forschenden vor allem institutionsübergreifende Dienste und Infrastrukturen sowie eine verlässliche Rechtsberatung als notwendig, um die verschiedenen Anforderungen an ein nachhaltiges FDM umsetzen zu können. Neben der Bereitstellung von technischer Infrastruktur werden darüber hinaus vermehrt Best Practice-Modelle als hilfreich für die Umsetzung in der Forschungspraxis angesehen. Insgesamt liefern die Ergebnisse die Grundlage für in den kommenden Jahren weiter auszugestaltende FDM-Konzepte und -Services im BUA-Verbund, die sich eng an den Anforderungen und Praktiken der Forschenden orientieren.

Notes

Gefördert von der Berlin University Alliance, Förderkennzeichen: 501_CRDMS

Files

BUA-FDM_Bestands- u. Bedarfserhebung zum FDM an den BUA-Einrichtungen_2022.pdf

Additional details

References

  • Ariza de Schellenberger, Angela, Bobrov, Evgeny, Helbig, Kerstin, Jäckel, Denise, Kuberek, Monika, Orozco Prado, Lea-Sophie, Schlagberger, Elisabeth Maria, Söring, Sibylle, & Steinke, Britta. (2022, December 5). Umfragedaten Forschungsdatenmanagement 2022 der BUA-Einrichtungen. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.7260078
  • Ariza de Schellenberger, Angela, Bobrov, Evgeny, Helbig, Kerstin, Jäckel, Denise, Kuberek, Monika, Orozco Prado, Lea-Sophie, Schlagberger, Elisabeth Maria, Söring, Sibylle, & Steinke, Britta. (2022). Datenmanagementplan "Concept Development for Collaborative Research Data Management Services" (Version 1). Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.7399810