Published March 7, 2022 | Version v1
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"Das Puzzle zusammensetzen" - Von analogen Dokumentensammlungen zu datenbankbasierten Biografien sowjetischer Kriegsgefangener des Zweiten Weltkriegs

  • 1. Deutsches Historisches Institut Moskau, Germany
  • 1. Universität der Bundeswehr München, Deutschland
  • 2. Universität Potsdam, Deutschland
  • 3. Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V., Deutschland

Description

Viele der Einzelschicksale der insgesamt mehr als fünf Millionen Personen, die im Zweiten Weltkriegs als Angehörige der Roten Armee in deutsche Kriegsgefangenschaft gerieten, sind bis heute unbekannt. Das DHI Moskau recherchiert innerhalb des deutsch-russischen Projekts "Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte" Archivdokumente zu diesen Personen. Vorhandene Dokumente werden digitalisiert und die enthaltenen Angaben indexiert, um Digitalisate und Informationen gemeinsam als Gefangenenbiografien für Forschung und Schicksalsklärung verfügbar zu machen. Die Gefangenenbiografien bestehen aus allen kumulierten Informationen aus unterschiedlichen Dokumenten und Quellen, die zu einer bestimmten Person vorhanden sind und betreffen den gesamten Zeitraum von ihrer Gefangennahme, über Lageraufenthalte, Tod bzw. Befreiung sowie eine eventuell aufgrund der Gefangenschaft erlebte erneute staatliche Repression nach Rückkehr in die Sowjetunion. Ziel des Posters ist es, die unterschiedlichen Arbeitsabläufe und die häufig notwendigen Kompromisse im Sinne eines "best practise"-Modells bei der Gewinnung von großen Datenmengen und heterogenen Datentypen und deren abschließender Bearbeitung vorzustellen.

Ein Beitrag zur 8. Tagung des Verbands "Digital Humanities im deutschsprachigen Raum" - DHd 2022 Kulturen des digitalen Gedächtnisses.

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KINDLER_Sebastian__Das_Puzzle_zusammensetzen___Von_analogen_.pdf

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Book: 10.5281/zenodo.6304590 (DOI)
Is supplemented by
Poster: 10.5281/zenodo.6322500 (DOI)