Aktuelle Studien zur Auswirkung der Psychomotorik-Therapie auf die kognitive Entwicklung. Psychomotorische Aktivität und kognitive Entwicklung bei Kleinkindern
Description
Mas und Riera (2017) überprüften in ihrer Interventionsstudie, wie die gewohnten Praktiken der Psychomotorik die kognitive Entwicklung von Kindern ab 12 Monaten steigern können. An der Studie nahmen 26 Kinder zwischen 12 und 22 Monaten teil, welche drei Gruppen (G0, G1 und G2) zugeteilt wurden. Die Studie bestand aus zwei Teilen: In der ersten 5-monatigen psychomotorischen Trainingsperiode erhielt G0 (n=11 Kin[1]der) keine Psychomotorik-Sitzungen, G1 (n= 8Kinder) jede Woche eine Psychomotorik-Sitzung und G2 (n=7 Kinder) jede Woche zwei Psychomotorik-Sitzungen. Im zweiten Teil, der 23-monatigen Übungsperiode für Psychomotorik, erhielten alle drei Gruppen G0, G1 und G2 jede Woche eine Psychomotorik-Sitzung. Die 45-minütigen Psychomotorik-Sitzungen mit den drei Teilen (1) Begrüßung und Vorbereitung, (2) freies Spielen mit motorischen Bewegungen und (3) Abschluss, basierte auf der freien und spontanen Bewegung und der Interaktion der Kleinkinder mit ihrer Umgebung auf physischer, symbolischer und kognitiver Ebene (Aucouturiers 2004). Die Ergebnisse zeigten während der Trainingsperiode (Teil 1), dass die motorischen Fähigkeiten und kognitiven Bereiche in G1 und G2 höher als in G0 waren. Während der Übungsperiode (Teil 2) zeigten sich Unterschiede zwischen den drei Gruppen im Bereich der Beweglichkeit, es gab jedoch keine Unterschiede im kognitiven Bereich. Die kognitiven Bereiche erreichten in den Gruppen G1 und G2 im Vergleich zu G0 immer höhere Werte als die Bewegungsbereiche
Files
ERV_5518_11486.pdf
Files
(90.3 kB)
| Name | Size | Download all |
|---|---|---|
|
md5:490ca937cc9e097727f3218cd66445f5
|
90.3 kB | Preview Download |