Alkoholismus im Alter: Handlungsansätze aus der Sicht der Soziokulturellen Animation
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Die vorliegende Bachelorarbeit widmet sich der Thematik Alkoholismus in der dritten Lebensphase sowie die damit verbundene Auseinandersetzung der möglichen unterstützenden Handlungsansätze aus der Sicht der Soziokulturellen Animation.
Die dritte Lebensphase der „jungen Alten“ ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil von Menschen, welche kurz vor oder nach der Pensionierung stehen. Alkoholismus in der dritten Lebensphase ist gekennzeichnet durch verschiedene Ereignisse, wie das Wegfallen von beruflichen und familiären Verpflichtungen. Der Übergang in die nachberufliche Lebensphase führt bei vielen Menschen zum Verlust der routinierten und der bereits eingebetteten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. In dieser Lebensphase sind Menschen aus ihrer alten Identität herausgelöst und damit konfrontiert, sich neu zu orientieren und sich neuen, erfüllenden Aufgaben zu widmen. Doch oft hat der Alkoholismus einschneidende negative Auswirkungen und erschwert die Erhaltung der gewohnten Lebensqualität.
Die Soziokulturelle Animation versucht in ihrer gesellschaftlichen Funktion, Begegnungen zwischen Menschen und Gruppen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten zu ermöglichen und mit ihren Handlungsfeldern und Handlungsansätzen das Zusammenleben zu fördern. Das Handlungsfeld der Altenarbeit ist bisher unzureichend in der Soziokulturellen Animation etabliert und beforscht. Die Erfahrungen aus der Jugendarbeit können jedoch ansatzweise auf das neue Gebiet transferiert und angewendet werden. Die Soziokulturelle Animation kann sich auf die individuelle Lebensbewältigung, die mit Alkoholismus im Alter einhergeht, vorbehaltlos einlassen und die gesellschaftlichen Verhältnisse beeinflussen.
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