Psychische Störungen bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung: Sozialpädagogische Unterstützungsleistungen im stationären Kontext
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Die Prävalenzrate psychischer Störungen ist bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung höher als in der Allgemeinbevölkerung. Die unterschiedlichen Prävalenzzahlen aus der Fachliteratur deuten auf ein Forschungsdefizit hin, welches zu einer Unterbelichtung dieser Thematik führt. Für eine professionelle Begleitung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und psychischer Störung soll dieser Thematik ein grösserer Stellenwert zugeschrieben werden. Dies beginnt bereits bei der Verwendung der Begrifflichkeiten. Mithilfe des Vulnerabilitäts-Stress-Modells und der emotionalen Entwicklung kann die hohe Prävalenzrate psychischer Störungen bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung erklärt werden. Die Legitimation für die Sozialpädagogik, Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung bei psychischen Störungen Unterstützung zu leisten, ist begründbar durch den Berufskodex der Sozialen Arbeit und der Behindertenrechtskonvention anhand ihrer Leitprinzipien. Die Zusammenstellung von sozialpädagogischen Unterstützungsleistungen im stationären Kontext ermöglicht eine professionelle Begleitung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und psychischer Störung.
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