Wo, wie und mit wem will ich wohnen? Eine Arbeit über dezentrale Wohnangebote für Menschen mit einer geistigen Behinderung
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Die Autorin geht der Frage nach, wie dezentrale Wohnformen für Menschen mit geistiger Be-hinderung in der Schweiz aussehen könnten. Das Bild über Menschen mit geistiger Behinde-rung hat sich im Verlaufe der Zeit verändert. Dadurch veränderte sich auch die Praxis. Früher wurde von einer defizitorientierten Sichtweise aus gearbeitet. Heute stehen die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen immer mehr im Mittelpunkt und aus dieser Entwicklung her-aus veränderten sich die Schwerpunkte in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung. Zurzeit haben Menschen mit geistiger Behinderung nicht die Möglichkeit frei zu entscheiden wo, mit wem und in welcher Wohnform sie leben möchten. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen fordert dies jedoch. Dadurch sollten in den nächsten Jahren in der Schweiz neue Wohnformen entstehen. Durch die Auseinandersetzung mit Leitprinzipien der Behindertenhilfe stellte sich heraus, dass folgende Leitprinzipien bei dezentralen Wohnange-boten für Menschen mit geistiger Behinderung von Bedeutung sind: Normalisierung, Integration und Inklusion, Teilhabe, Lebensqualität, Selbstbestimmung und Empowerment. Diese Leitprin-zipien werden von der Behindertenrechtskonvention gefordert. Durch die Recherchen wurde klar, dass andere europäische Länder bereits innovative Wohnformen für Menschen mit geis-tiger Behinderung in die Praxis umgesetzt haben. Aus diesem Grund wurde das Wohnpangebot Pameijer aus den Niederlanden und die inklusive Wohngemeinschaft Lebe Bunt aus Wien un-tersucht. Diese zwei Wohnangebote sind vorbildlich dafür, wie Menschen mit geistiger Behin-derung dezentral wohnen können. Sie erfüllen alle Leitprinzipien.
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