Altersalkoholismus – vom Bruch zur Brücke: Sozialarbeiterische Interventionsmöglichkeiten in der Unterstützung von selbstständig wohnenden Late Onset Erkrankten
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Alkohol gilt als eine der ältesten Drogen der Menschheit. Seit Generationen ist er für seine berauschende Wirkung bekannt und wird auch von älteren Menschen konsumiert. Lange Zeit hielt sich der Glaube, dass Seniorinnen und Senioren im Zuge ihres Alterungsprozesses aus einer Abhängigkeit «hinauswachsen» würden (Dirk Wolter, 2011, S. 21), dass dem nicht so ist und es im Gegenteil sogar verschiedene Formen der Alkoholabhängigkeit im Alter gibt, wird in dieser Arbeit behandelt. Die Spätmanifestation des Alkoholismus, auch Late Onset genannt, wird in den Fokus gerückt und spezifisch die Lage von Menschen im Pensionsalter, die noch selbstständig zu Hause leben, untersucht. Dazu wurde die vorhandene Literatur gesichtet und zentrale Erkenntnisse festgehalten, die das Potential sozialarbeiterischer Interventionen aufzeigen. Ihre Herleitung basiert einerseits auf der Beschreibung von Begrifflichkeiten und des aktuellen Stands der Ursachenforschung, andererseits auf Erklärungsansätzen von Sucht-, wie auch Alterstheorien, und ebenso auf der sozialarbeiterischen Bewertung und ihrer Legitimation. Die Ausarbeitung der Interventionen erfolgt dreigeteilt auf den Ebenen Gesellschaft, Umfeld und Individuum. Methoden der Gesprächsführung werden dabei als sozialarbeiterisches Grundwissen vorausgesetzt und nicht spezifisch thematisiert.
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