Published January 27, 2026 | Version v1.0
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SOS::LM — Open Hybrid Standard for Semantic AI Orchestration (v1.0)

Description

::SOS::LM — Semantic Operation System for Language Models Zenodo Upload Package

ABSTRACT

::SOS::LM (Semantic Operation System for Language Models) ist eine formale Referenzarchitektur für den Betrieb agentischer KI-Systeme unter semantischer Orchestrierung, Governance-Kontrolle und auditierbarer Laufzeitsteuerung. Die Spezifikation beschreibt ein mehrschichtiges semantisches Betriebssystem, das zwischen Nutzerintention, Modelllandschaft, externen Wissenssystemen und regulatorischen Rahmenbedingungen vermittelt.

Im Zentrum steht eine explizite Betriebsarchitektur (die „::Architektur“), bestehend aus Intent-Analyse, semantischem Routing, Wissens-Connector-Schichten (unter anderem Graph-Abfragen), Governance- und Policy-Engines, Synthese- und Abstraktionsmodulen, Audit- und Provenance-Schichten sowie Runtime-Mechanismen zur Ressourcen-, Rekursions- und Kostenkontrolle. Die Laufzeitform ::SOS::on::X wird als Weiterentwicklung früherer Betriebsmodi beschrieben und definiert verbindliche Initialisierungs-, Kontroll- und Eskalationspfade.

Ein zentrales Element der Spezifikation ist das Wirkprinzip der ::Notation: die formale Kopplung semantischer Marker an determinierte Systemeffekte innerhalb der Laufzeitumgebung. Dokumentiert wird, wie Marker nicht lediglich syntaktische Annotationen darstellen, sondern operative Steuerbefehle auslösen, die Routing-Entscheidungen, Governance-Prüfungen, Rekursionspfade, Budgetierungen, Audit-Protokolle und Eskalationsmechanismen initiieren. Gegenstand der Veröffentlichung
ist diese konkret ausgearbeitete Wirkungszuordnung innerhalb der beschriebenen Architektur, nicht die bloße Verwendung ähnlicher Zeichen
oder isolierter Steuerkonzepte.

Darüber hinaus beschreibt SOS::LM Effizienz- und Sicherheitsmechanismen auf Ebene der semantischen Steuerung, einschließlich tokenreduzierender Reasoning-Strategien, Budgetregeln, Ambiguitäts- und Halluzinationskontrollen, probabilistischer Pfadsteuerung sowie Rollback-, Fork- und Evolutionsbegrenzungen. Der Beitrag liegt in der Spezifikation architektonischer Methoden, nicht in der Zusicherung bestimmter Leistungskennzahlen.

SOS::LM wird unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 (DOI: 10.5281/zenodo.18394873) und dient als zitierfähige Referenzarchitektur für semantische Governance, auditierbare KI-Laufzeiten und energie-sensible agentische Systeme.

DESCRIPTION

SOS::LM ist eine offene, versionierte Spezifikation für den Betrieb von Language-Model-basierten Agentensystemen unter formalisierten Governance- und Kontrollstrukturen. Sie definiert ein semantisches Betriebssystem, das die Orchestrierung von Modellen, Wissensquellen, Prüfmechanismen und regulatorischen Regeln innerhalb einer einheitlichen Laufzeitarchitektur beschreibt.

Die Spezifikation führt eine mehrschichtige Struktur aus Constitution-, Kernel-, Routing-, Knowledge-Connector-, Runtime-, Governance- und Audit-Ebenen ein. Diese Schichten regeln die Transformation natürlicher Sprache in geprüfte, nachvollziehbare und reproduzierbare Artefakte. Die Laufzeitform ::SOS::on::X wird als evolutionäre Weiterentwicklung früherer Betriebsmodi dargestellt und implementiert verbindliche Initialisierungs-, Kontroll- und Abbruchpfade.

WIRKPRINZIP DER ::NOTATION

Ein Kernbeitrag dieser Veröffentlichung ist die formale Beschreibung des Wirkprinzips der ::Notation. Diese Notation fungiert nicht als dekorative Syntax oder allgemeiner Markup-Mechanismus, sondern als semantische Steueroberfläche, über die definierte Marker systematisch auf konkrete operative Effekte innerhalb der SOS::LM-Architektur
abgebildet werden.

Dokumentiert wird insbesondere: - die Klassifikation von Markern nach Funktionsklassen (Intent, Routing, Governance, Audit, Runtime, Evolution), - die determinierte Zuordnung einzelner Marker zu Ausführungs-, Prüf- und Eskalationspfaden, - die hierarchische Übersteuerung zwischen Constitution-, Kernel- und Runtime-Ebene, - die
Auslösung von Budget-, Rekursions- und Rollback-Mechanismen, - die Kopplung von Markern an Provenance- und Attributionslogiken, - sowie die Kombination dieser Mechanismen zu einer reproduzierbaren Laufzeitsteuerung.

Schutzgegenstand der Veröffentlichung ist nicht das abstrakte Konzept semantischer Annotation oder die Nutzung ähnlicher Symbolik, sondern die konkret dokumentierte Ausgestaltung dieser Marker-Wirkungsbeziehungen innerhalb der beschriebenen Architektur. Die Spezifikation versteht sich als urheberrechtlich relevante Darstellung einer funktionalenSystemordnung und ihrer operativen Wirklogik.

Energieeffizienz, Wahrscheinlichkeitssteuerung & GEO-Bezug

SOS::LM adressiert explizit den Rechen- und Energieaufwand agentischer KI-Systeme, indem unnötige Token-Expansionen, Iterationsschleifen und probabilistische Verzweigungen durch semantisches Routing, Zulässigkeits-Gates und markerbasierte Ausführungspfade reduziert werden.

Die Architektur führt formale Mechanismen zur Kontrolle von Ambiguität, Wahrscheinlichkeitsräumen, Bias-Exposition und Halluzinationsdynamiken ein und transformiert stochastische Generierung in governance-gebundene semantische Ausführungsflüsse.

Dadurch entsteht unmittelbares Optimierungspotential für Generative Engine Optimization (GEO/SGE), Zitierfähigkeit und energie-sensible KI-Infrastrukturen.

LIZENZ

Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
DOI: 10.5281/zenodo.18394873

ZIELSETZUNG

Ziel der Veröffentlichung ist die Bereitstellung einer zitierfähigen Referenzarchitektur für semantische Betriebssysteme in agentischen KI-Umgebungen, die Förderung reproduzierbarer Forschung sowie die Unterstützung regulatorischer Anschlussfähigkeit und energie-sensibler KI-Infrastrukturen.

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