"Wer weiß schon wo?" - Vorstellung der Entwicklung eines Minimaldatensatzes für Historische Ortsdaten
Authors/Creators
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1.
Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde
- 2. Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft
- 3. NFDI4Memory, Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt, MLU Halle-Wittenberg
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4.
Hessische Institut für Landesgeschichte
- 5. Hessisches Institut für Landesgeschichte
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6.
Martin Luther University Halle-Wittenberg
Description
Heutzutage werden Forschungsdaten immer stärker vernetzt – vor allem in den digitalen Geisteswissenschaften. Auch historische Ortsangaben müssen deshalb neu gedacht werden: Wie erfassen wir sie, pflegen sie und machen sie für andere nutzbar? Oft werden solche Angaben nur beiläufig gesammelt und bleiben ungenutzt. Durch diese nachlässige Behandlung haben sie sich von einer verpassten Gelegenheit zu einem echten Problem für viele Forschungsprojekte und Datenbanken entwickelt.
Es gibt bislang keine einheitlichen Vorgaben, wie solche Ortsangaben aufgenommen werden sollen, und es fehlt eine zentrale Stelle, die sie sammelt und verwaltet. Das macht es schwer, die eigenen Forschungsergebnisse zuzuordnen und verhindert, dass andere Projekte die mühsam gewonnenen Daten weiterverwenden können. Trotzdem sind historische Ortsangaben für einen großen Teil der geisteswissenschaftlichen Forschung wichtig – sie bilden eine gemeinsame Basis, die wir besser nutzen sollten.
Ein erster Schritt in Richtung sicherer Umgang mit diesen Daten ist der Minimaldatensatz, den die Arbeitsgruppe „Historische Ortsdaten“ entwickelt hat. Er ist klein genug, um in kleinen Projekten eingesetzt zu werden, und lässt sich gleichzeitig gut in größere Projektverbünde einbinden.
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Vorstellung Minimaldatensatz CompGen Publ.pdf
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md5:c12a9672328ceec16a487c98eb59e41c
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Dates
- Created
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2025-10-09Presentation