Ergebnisse zur nicht-invasiven Röntgenfluoreszenzanalyse von Eisengallustinten im Homburger Folioheft, ergänzt durch weitere Hölderlin-Handschriften
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- 1. Hölderlin-Archiv
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Die vorliegenden Daten dokumentieren die Ergebnisse einer materialanalytischen Untersuchung an Handschriften Friedrich Hölderlins, insbesondere am sogenannten Homburger Folioheft. Ziel war es, mit naturwissenschaftlichen Methoden neue Erkenntnisse zur Datierung und Schreibpraxis des Dichters zu gewinnen. Während frühere Untersuchungen vorrangig auf inhaltliche und stilistische Kriterien oder Wasserzeichen zurückgriffen, stand hier erstmals die Analyse der verwendeten Eisengallustinten im Mittelpunkt.
Die Methode der Röntgenfluoreszenzanalyse erlaubt eine zerstörungsfreie Untersuchung der elementaren Zusammensetzung der Tinten. Referenzmessungen am reinen Papier sind notwendig, um die Beiträge des Papiers (etwa Kobalt, Nickel oder Arsen) auszuschließen. Mittels des Fingerprint-Modells erfolgt die Auswertung.
Die Analysen wurden 2024 in zwei Zeiträumen durchgeführt (19.08.-23.08.2024 und 09.12.-11.12.2024) und erlauben eine Differenzierung von Tintensorten. Die Messungen wurden mit einem mobilen Röntgenfluoreszenzspektrometer (Artax, Firma Bruker Nano GmbH) durchgeführt.
Insgesamt wurden 163 Messpunkte ausgewählt, dazu kommen 86 korrespondierende Papiermessungen.
Der vorliegende Datensatz enthält die Dokumentation der Messungen und Auswertungen in Form eines Prüfberichts sowie die Rohdatensätze der Messungen.
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Readme_v1.0.txt
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- Is cited by
- Journal article: 0340-6849 (ISSN)
Dates
- Created
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2024-08-19/2024-08-23Probenahme 1
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2024-12-09/2024-12-11Probenahme 2
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