Risikoverhalten: Eine Frage des Regulationsfokus oder der Persönlichkeit?
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Untersucht wird das Zusammenwirken von Regulationsfokus und von grundlegenden Persönlichkeitsmerkmalen auf das Risikoverhalten von Menschen in verschiedenen Kontexten. Die Regulationsfokustheorie postuliert zwei Selbstregulierungsorientierungen auf dem Weg der Zielverfolgung: den Präventionsfokus, der sich auf Sicherheit und Pflichterfüllung richtet, und den Promotionsfokus, der sich an Wachstum und Erfolg orientiert. Basierend auf einer Stichprobe von 130 Personen werden die Zusammenhänge zwischen dem Regulationsfokus, grundlegenden Persönlichkeitsmerkmalen und dem Risikoverhalten analysiert. Die Ergebnisse zeigen die besondere Bedeutung der Persönlichkeitsmerkmale »Integrität«, »Extraversion«, »Gewissenhaftigkeit« und »Offenheit« für die signifikante Vorhersage von bereichsübergreifendem Risikoverhalten. Der Promotionsfokus trägt zusätzlich zur Vorhersage bei, der Präventionsfokus hingegen nicht. Weiterhin unterscheiden sich die Geschlechter in ihrem Risikoverhalten. Insgesamt kann die Varianz des Risikoverhaltens zu einem beachtlichen Teil durch die untersuchten Prädiktoren aufgeklärt werden. Mögliche Implikationen werden diskutiert.
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