Published August 12, 2024
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Prävention hegemonialer Männlichkeitsnormen in Sozialen Medien bei Jugendlichen: Sozialpädagogische Perspektiven
Description
Abstract
Die vorliegende Bachelorarbeit widmet sich der Untersuchung präventiver Massnahmen zur Eindämmung hegemonialer Männlichkeitsnormen in sozialen Medien aus der Perspektive der Sozialpädagogik. In Anbetracht der Verbreitung traditioneller Männlichkeitsbilder, welche Stärke, Unabhängigkeit und emotionale Zurückhaltung betonen, wird die Herausforderung durch widersprüchliche Erwartungen an die männliche Geschlechtsidentität beleuchtet. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Analyse der Nutzung sozialer Medien durch Jugendliche sowie der Untersuchung des Einflusses dieser Nutzung auf die Identitätsbildung und die Bildung geschlechterspezifischer Stereotype. Im Folgenden werden präventive Ansätze zur Förderung von Medienkompetenz sowie zur Vermittlung eines kritischen Umgangs mit hegemonialen Männlichkeitsnormen vorgestellt. Dazu zählen geschlechtsspezifische Bildungsprogramme, Peer-Group-Interventionen sowie die Schaffung sicherer Räume in Jugendgruppen. Die Ergebnisse unterstreichen die Relevanz einer geschlechterbewussten Jugendarbeit, um alternative Vorstellungen von Männlichkeit zu entwickeln, die Bedeutung einer fairen und gendergerechten Gesellschaft zu vermitteln und ein resilientes Selbstbewusstsein zu fördern. Praxisnahe Lösungen und Handlungsempfehlungen für die Sozialpädagogik zielen darauf ab, das Wohlbefinden und die persönliche Entwicklung junger Menschen nachhaltig zu fördern.
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