Die Soziale Arbeit im Kontext der Ökonomisierung: Wie die Ökonomisierung die fachliche Autonomie der Sozialen Arbeit gefährdet und was diese dagegen tun kann
Description
Diese Arbeit befasst sich mit dem Einfluss der Ökonomisierung auf die Praxis der Sozialen Arbeit. Thematisiert werden die Ursachen, für diese Umstrukturierung, welche Veränderungen diese mit sich bringt, inwiefern diese mit den Werten und Zielen der Sozialen Arbeit stimmig sind und deren politischen Umstände.
Erkenntnisse dieser Arbeit sind, dass die Praxis der Sozialen Arbeit sich im Rahmen der Ökonomisierung verändert hat. Anforderungen an Sozialarbeiter:innen sind gestiegen, wobei die Arbeit in einem breiteren Rahmen stattfindet und im Interesse von Sparmassnahmen deprofessionalisiert wird. Die Beziehungsgestaltung mit der Klientel wird durch diese Veränderungen erschwert.
Die Soziale Arbeit hat sich historisch gegenüber den Forderungen einer neoliberal, kapitalistisch geprägten Wirtschaft nicht genügend abgegrenzt. Folglich sind betriebswirtschaftliche Denkweisen in der Sozialen Arbeit vorhanden, welche mit den Prinzipien und Grundsätzen der Sozialen Arbeit im Konflikt stehen.
Die momentane Ökonomisierung erfordert, dass Sozialarbeiter:innen politisch aktiv werden und eine Veränderung in der Wahrnehmung der Sozialen Arbeit und ihrer Profession herbeiführen. Die fachliche Autonomie der Sozialen Arbeit soll gestärkt werden. Es bestehen Ansätze für Alternativen zum Ökonomisierungsfokus in der Sozialen Arbeit. Damit diese umgesetzt werden können, muss eine Anpassung deren, an bestehende Strukturen erfolgen.
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