Menschen mit psychischer Krankheit in der Arbeitsintegration: Wie Menschen mit psychischer Krankheit Arbeitsprogramme erleben
Description
Arbeit hat in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Dies ist auch bei Menschen mit psychischer Krankheit nicht anders. Psychische Krankheiten aber können Erwerbslosigkeit auslösen oder Erwerbstätigkeit kann eine psychische Krankheit auslösen. Häufig enden Anstellungsverhältnisse zwischen Arbeitgeber/innen und Menschen mit psychischer Krankheit in einer Kündigung. An dieser Stelle kommt dann die IV mit ihren vielfältigen Möglichkeiten zur Reintegration in den Arbeitsmarkt ins Spiel. Bei Menschen mit psychischer Krankheit sind vor allem Arbeitsprogramme/-trainings eine beliebte Massnahme. Wie Menschen diese Arbeitsprogramme erleben, wird im „Werk- und Technologiezentrum Linthgebiet (WTL)“ erforscht. Als qualitative Forschungsmethode diente das problemzentrierte Interview, welches ein Kurzfragebogen und ein Leitfadeninterview beinhaltet. Fünf Teilnehmende wurden befragt. Die Teilnehmenden befinden sich auf freiwilliger Basis in dem Arbeitsprogramm. Beliebt ist bei den Teilnehmenden ein Branchenwechsel, welchen sie im WTL vollzogen haben. Sie befürworten die begrenzte Dauer des Programms und bestätigen, dass sich die Tagesstruktur und die sozialen Kontakte sich positiv auf ihre Situation auswirken. Die Begleitung im Arbeitsprogramm empfinden sie als gut und wertvoll. Nur beim Jobcoaching sind Verbesserungsvorschläge aufgetaucht. Die Teilnehmenden gaben an, dass sie an Entscheidungen, die im Programm getroffen werden, teilhaben konnten und im Programm wertgeschätzt fühlen. Die Befragten gaben an, das Programm insgesamt als positiv zu erleben, sich aber in gewissen Belangen mehr Individualität zu wünschen
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Additional details
Subjects
- Sozialpädagogik
- gnd:4055864-2
- Berufliche Integration
- gnd:4069332-6
- Psychische Krankheit
- gnd:4047686-8