«Nur Ja heisst Ja»: Präventionsorientierte Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit zur Herstellung von Konsens in Intimität und Beziehung
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Die vorliegende Bachelorarbeit widmet sich der Thematik Konsens in Intimität und Beziehung zur Prävention sexualisierter Gewalt bei Jugendlichen. Der aktuelle gesellschaftliche und politische Diskurs zur Revision des Sexualstrafrechts in der Schweiz bildet die Ausgangslage zu dieser Arbeit und zeigt deren Relevanz sowie Aktualität auf. Das Modell der Verhandlungsmoral sowie das Konzept Intimate Citizenship, die vor dem Hintergrund der historischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Sexualität der letzten 70 Jahre entstanden sind, legen den theoretischen Grundstein für das Konzept Konsens in Intimität und Beziehung. Diese Arbeit zeigt auf, welche Bedeutung der Schutz und die Umsetzung der sexuellen Rechte sowie das Konzept sexuelle Gesundheit für Konsens haben und eine selbstbestimmte Sexualität ermöglichen. Im Besonderen wird der Fokus auf Jugendliche gelegt und ihre Erfahrung mit Sexualität. Dabei wird aufgezeigt, welche Bedeutung und Wichtigkeit der sexuellen Bildung zukommt und wie das Konzept Konsens in Intimität und Beziehung vermittelt werden kann, um dadurch einen Beitrag zur Prävention sexualisierter Gewalt zu leisten. Da die Schule ein wichtiger Ort der sexuellen Bildung für Jugendliche ist, kommt ihr bzw. der Schulsozialarbeit ein Auftrag und eine Verantwortung diesbezüglich zu. Vor diesem Hintergrund werden in dieser Arbeit verschiedene Handlungsempfehlungen zur Implementierung von Konsens in der sexuellen Bildung für Fachpersonen vorgestellt und kritisch analysiert. Diese Arbeit soll unter anderem eine fachliche und professionelle Auseinandersetzung zu Konsens in Intimität und Beziehung und dessen Bedeutung für die Prävention sexualisierter Gewalt anregen.
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