Wenn Wasser unsichtbar wird
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Auszug aus dem Artikel
Wasser kommt im Alltag in allen drei Aggregatzuständen vor: Eis ist fest, Wasser flüssig und Dampf gasförmig. So weit, so gut. Die grosse (Lern)Schwierigkeit besteht darin, dass Wasser – wie auch viele andere Stoffe – im gasförmigen Zustand unsichtbar ist. Das heisst, man kann Wasser, sobald es verdunstet und zu Dampf wird, nicht mehr sehen. Kinder beschreiben dann oft: «Das Wasser verschwindet» oder «Das Wasser wird weniger». Diese Aussage ist korrekt, wenn man nur das sichtbare Wasser im Topf betrachtet. Falsch ist die Aussage, wenn das gesamte, ursprünglich im Topf vorhandene Wasser miteinbezogen wird. Denn Wasser kann nicht verschwinden, weniger werden oder sich auflösen. Es wird bloss unsichtbar, da es den Aggregatzustand wechselt. Beim Versuch, dieses Phänomen fassbar zu machen, stösst man aufgrund der Wahrnehmung an Grenzen. Aus diesem Grund wird ein theoretisches Konzept und Modell herangezogen: das Teilchenmodell. [8]
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- 1661-4488 (ISSN)
- https://www.swch.ch/aktuelle-ausgaben.html (URL)
Subjects
- Natur, Mensch, Gesellschaft
- gnd:1122612540
- Wasser
- gnd:4064689-0
- Aggregatzustand
- gnd:4141615-6
- Teilchenmodell
- gnd:4128081-7