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Thüringer FDM-Tage 2022 : Oral-History-Forschungsstelle der Universität Erfurt

Arp, Agnés; Petri, Alexandra

Im Mittelpunkt der Oral-History-Forschungsstelle steht die „ostdeutsche Erfahrung“. Die Forschungsstelle greift die Spezifika der DDR- und Transformationszeit auf und diskutiert die Methodik der Oral History in diesem Kontext.  Die Forschungsstelle entwickelt und etabliert ein Konzept für einen respektvollen und fairen Dialog, der sich insbesondere auch mit Macht- und Partizipationsfragen auseinandersetzt. Ziel ist es, Oral History-Quellen auch über den Forschungsprozess hinaus für Bildungs- und Vermittlungsaufgaben zugänglich zu machen. Hierfür werden Oral-History-Interviews durchgeführt, aber auch bestehende Interview-Bestände archiviert und aufbereitet, um daraus spezifische Fortbildungsangebote für verschiedene gesellschaftliche Einrichtungen zu entwickeln und eine Zweitauswertung zu ermöglichen. Die Forschungsstelle versteht sich schließlich auch als Kompetenzzentrum und Transferorgan für die Erhebung, Vermittlung und Archivierung von qualitativen Interviews. Für die Entwicklung einer gemeinsamen Infrastruktur zur Langzeitspeicherung und wissenschaftlicher Aufbewahrung von Oral-History-Interviews kooperiert die Oral-History-Forschungsstelle der Universität Erfurt mit dem »Oral-History.Digital«-Projekt. Das Projekt unterstützt sammelnde Institutionen und Forschungsprojekte bei der Archivierung, Erschließung und Bereitstellung sowie der sammlungsübergreifenden Recherche, Annotation und Auswertung.

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