Conference paper Open Access

Offen für alle(s)? Open Identities im Reviewprozess der DHd-Konferenz

Burghardt, Manuel; Czmiel, Alexander; Dieckmann, Lisa; Guhr, Svenja; Jacke, Janina; Reiter, Nils; Scholger, Walter; Wuttke, Ulrike

Editor(s)
Geierhos, Michaela; Trilcke, Peer; Börner, Ingo; Seifert, Sabine; Busch, Anna; Helling, Patrick

"Peer Reviewing von Forschungsbeiträgen ist ein zentraler Pfeiler wissenschaftlicher Qualitätssicherung, und findet auch bei den DHd-Jahrestagungen seine Anwendung findet. Für die Umsetzung des Peer Reviewing gibt es unterschiedliche Modelle, Gepflogenheiten, Erfahrungen und Erwartungen. Das bei DHd-Konferenzen bis inklusive 2020 verwendete Modell der Teilanonymisierung (sog. single-blind-Modell), bei dem die Autor:innen den Gutachter:innen namentlich bekannt waren, jedoch nicht umgekehrt, wurde nach einem Beschluss der Mitgliederversammlung 2020 probeweise durch ein zero-blind-Modell abgelöst. Dieses Panel soll der DHd-Community die Möglichkeit geben, sich über das Begutachtungsverfahren zu informieren und auszutauschen in einem Rahmen außerhalb der Mitgliederversammlung, um der Diskussion mehr Zeit zu geben und auch die vielen betroffenen Nicht-Mitglieder zu integrieren. Erfahrungen aus DHd-Diskussionen sowie Publikationen zum Thema legen nahe, dass im Aspekt der Offenlegung der Identität bzw. Anonymität das größte Potential für Kontroversen liegt. Im Panel soll daher dieser Aspekt in den Fokus genommen werden."

Ein Beitrag zur 8. Tagung des Verbands "Digital Humanities im deutschsprachigen Raum" - DHd 2022 Kulturen des digitalen Gedächtnisses.

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