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Dresdner Totengedenkbuch 1914-1918. Digitalisierung und Transkription

Martin Munke

Other(s)
Ramona Ahlers-Bergner

Beim Transkriptionsprojekt „Dresdner Totengedenkbuch 1914-1918“ handelt es sich um ein gemeinschaftliches Vorhaben des Vereins für Computergenealogie e.V., des Dresdner Vereins für Genealogie e.V. und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), basierend auf Quellenbeständen des Sächsischen Staatsarchivs – dem nie veröffentlichen Gedenkbuch für die Dresdner Gefallenen des Ersten Weltkriegs, von denen die auf Karteikarten erfassten persönlichen Informationen wie Name, Beruf, Familie etc. erhalten sind. Sie bilden eine wichtige, bisher weitgehend ungenutzte Quelle für die Militärgeschichte einer Großstadt im Ersten Weltkrieg, aber auch für die Sozial- und Familiengeschichte. Auch wenn es sich zunächst „nur“ um ein Crowdsourcing-Projekt handelt, bietet das Vorhaben die Grundlage für die Behandlung eigener Forschungsfragen sowohl durch forschende Bürger*innen wie auch durch die professionelle Wissenschaft, das über den engeren lokalen Kontext hinaus für vergleichende Studien geeignet ist und einen strukturierten Datenbestand zur freien Nutzung zur Verfügung stellen wird. Daneben lassen sich an diesem Beispiel Fragen des Projektdesigns sowie der Kommunikation und Kooperation in einem partnerschaftlichen Vorhaben von bürgerschaftlich organisierten Akteuren und staatlichen Gedächtnisinstitutionen untersuchen.

Vgl. auch die Onlinepräsentation beim Verein für Computergenealogie am 11. Februar 2021: https://zenodo.org/record/4534593
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