Entwicklungsaufgaben im Vorbereitungsdienst
Description
Aus der Einleitung dieses Sammelbandbeitrags «In der zweiphasigen Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Deutschland übernimmt das Referendariat als zweite Phase die schulfeldbezogene Ausbildungsfunktion und wird einem dualistischen Modell folgend von zwei Institutionen verantwortet. Im Studienseminar wird pädagogisches und fachdidaktisches Wissen vertieft, in der Ausbildungsschule steht die Weiterentwicklung der unterrichtspraktischen Kompetenz im Zentrum. Die Auseinandersetzung mit schulfeldbezogenen Anforderungen erfolgt in zunehmender Selbständigkeit, beginnt mit Hospitation, gefolgt von angeleitetem bis hin zu selbstständigem Unterrichten und wird von Ausbilderinnen und Ausbildern beider Institutionen beurteilt. Bedingt durch den Ausbildungskontext und die damit einhergehende Beurteilung richtet sich die Selbstständigkeit nach dem Referenzrahmen der implizit und explizit an die Unterrichtstätigkeit gestellten Erwartungen beider Institutionen sowie ihrer Akteurinnen und Akteure. Damit wird der Rahmen möglicher Erkundungen und Erprobungen eingegrenzt; wie damit umgegangen wird, variiert. Der folgende Beitrag geht der Frage nach, wie sich berufsphasenspezifische Entwicklungsaufgaben und der Umgang damit konkretisieren lassen.
Nach Ausführungen zur entwicklungspsychologischen Begründung von Entwicklungsaufgaben folgen Erläuterungen zu den beruflichen Entwicklungsaufgaben des Lehrberufs, ihrer Wahrnehmung sowie ihren berufsphasenspezifischen Konkretisierungen. Anschließend wird die spezifische Situation im Referendariat beleuchtet. Der Beitrag schließt mit einem Reflexionsinstrument zur Analyse erlebter Unterrichtssituationen, um das dynamische Ganze aus den Perspektiven der vier beruflichen Entwicklungsaufgaben zu reflektieren.» [189]
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