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Dresdner Totengedenkbuch 1914-1918: Digitalisierung und Transkription

Martin Munke

Dresden war eine von vielen deutschen Städten, die im und nach dem Ersten Weltkrieg die Namen und Lebensdaten der aus der Stadt stammenden gestorbenen Soldaten sammelten, um sie nach dem Krieg in einem „Ehrenbuch“ zu würdigen. Dieses Buch kam letztlich nicht zustande. Erhalten geblieben sind die Vorarbeiten dazu: Tausende von Karteikarten im Sächsischen Staatsarchiv – Hauptstaatsarchiv Dresden (Bestand 11248 Sächsisches Kriegsministerium), die zu den gestorbenen Soldaten viele Angaben beinhalten. Sie bilden eine wichtige Quelle für die Militärgeschichte einer Großstadt im Ersten Weltkrieg, aber auch für die Sozial- und Familiengeschichte. An der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) wurden die Karteikarten in den vergangenen beiden Jahren digitalisiert, sie stehen in den Digitalen Sammlungen frei zur Verfügung. Nun soll die Kartei im Dateneingabesystem DES des Vereins für Computergenealogie erschlossen werden. Ein Ziel des Projektes, das als gemeinschaftliches Vorhaben vom Verein für Computergenealogie, vom Dresdner Verein für Genealogie und von der SLUB durchgeführt wird, ist so einerseits eine virtuelle Rekonstruktion des nie erschienenen Totengedenkbuches. Andererseits und vor allem steht die Aufbereitung dieser wichtigen, aber bisher nur wenig genutzten historischen Quelle in einer einfach recherchierbaren und weiterverarbeitbaren Form im Mittelpunkt.

Vgl. auch die Posterpräsentation beim Forum Citizen Science am 6. Mai 2021: https://zenodo.org/record/4708961
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