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Dramen als ›small worlds‹? Netzwerkdaten zur Geschichte und Typologie deutschsprachiger Dramen 1730–1930

Trilcke, Peer; Fischer, Frank; Göbel, Mathias; Kampkaspar, Dario

Neben dem ›klassischen‹ strukturalistischen Paradigma, das sich wesentlich an Theoremen der Linguistik orientiert, gibt es in der Literaturwissenschaft bereits seit Jahrzehnten Ansätze zu einer Strukturanalyse, die sich auf die empirische Soziologie – insbesondere auf die Social Network Analysis – bezieht und Struktur entsprechend nicht über basale semantische Relationen (etwa als Opposition oder Äquivalenz) definiert, sondern über soziale Interaktionen. Im Kontext der Digital Humanities haben diese Ansätze zu einer literaturwissenschaftlichen Netzwerkanalyse in den letzten Jahren eine neue Dynamik gewonnen. Aus literaturwissenschaftlicher Sicht versprechen diese Analyseverfahren dabei auf umfangreichen Korpora basierende, von quantitativen Daten gestützte Erkenntnisse über die Literaturgeschichte wie auch über die generischen Eigenarten literarischer Texte. Wir haben einen Workflow zur Extraktion, Analyse und Visualisierung von Netzwerkdaten aus dramatischen Texten mit rudimentärer TEI-Auszeichnung entwickelt und präsentieren Ergebnisse der netzwerkanalytischen Auswertung dieser Daten, die wir vor dem Hintergrund etablierter fachwissenschaftlicher Fragestellungen diskutieren.

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