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Das Leben eines Feuereimers: Eine kulturgeschichtliche Betrachtung des ältesten Löschgeräts

Gratwohl, Sandra

Das Historische Museum Luzern erhielt 2015 aus einem privaten Nachlass einen ledernen Feuereimer. Der hier vorliegende Text verfolgt einerseits die dynamischen und kulturhistorischen Hintergründe des Löschgerätes im Allgemeinen. Gefragt wird nach den Handlungsdispositiven, Sanktionen, Kosten und gesellschaftlichen Dimensionen, welche mit dem Feuereimer in Verbindung gebracht werden können.
Andererseits interessiert sich das Essay für die biografischen Stationen des konkreten Objekts. Der besagte Feuereimer hat eine bewegte Geschichte mit vielen verschiedenen Orts- und Besitzerwechseln hinter sich. Von den Anfängen als Löschgerät einer Familie ging er in die Hände des Apothekers Johann Baptist Müller über. Nach vielen weiteren Besitzerwechseln wurde der Feuereimer zu einem «musealen Ding».
Durch den biografischen Stationswechsel ins Historische Museum Luzern wird dem kunstvoll bemalten Feuereimer eine besondere Würde beigemessen. Dahin gehend sollen die Prozesse der Musealisierung und der Ästhetisierung des funktionalen Objekts berücksichtigt werden.

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