Published July 31, 2012 | Version v1
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Megalopinus scabrifrons Puthz 2012, nov.sp.

Authors/Creators

Description

Megalopinus scabrifrons nov.sp. (Abb. 124, 247)

Typus material: Holotypus (): Brasilien: Rio de Janeiro, Squires (ex coll. Sharp): im NHML.

Beschreibung Schwarz, Elytren je mit einer grossen, unscharf abgesetzten Makel in der hinteren Innenhälfte, Stirn und Clypeus beim Männchen bis auf eine kleine mediane Schwiele matt, ebenso eine etwa dreieckige Partie in der Vorderhälfte des Pronotums (Abb. 124), der übrige Körper glänzend. Fühler und Beine rötlichgelb, die Fühlerkeule bräunlich.

Länge: 4,1mm (Vorderkörperlänge: 1,9mm).

PM des HT: HW: 48; DE: 28; PW: 37; PL: 37; EW: 52; EL: 41; SL: 34.

Männchen: Am Kopf ist der Clypeus durch eine deutlich eingegrabene Linie von der Stirn abgesetzt, beide, Clypeus und Stirn, sind auffällig matt, sehr dicht und tief genetzt, die den Augeninnenrand begleitende Furche zeigt eine flachere Netzung, welche neben dem hinteren Augenabfall erlischt; median wird eine kleine, glänzende Schwiele deutlich; ausserdem zeigt die Stirn in ihrer Hinterhälfte jederseits einen tiefen Längseindruck. An den kurzen Fühlern ist das 11. Glied gut doppelt so lang wie das 10. Glied und auch etwas breiter. Das Pronotum ist in seiner Vorderhälfte auffällig matt-genetzt, die genetzte Partie setzt sich, fast in Stirnbreite, vom Vorderrand bis zur ersten queren, median breit unterbrochenen Querreihe von Punkten fort, dehnt sich dann dreieckig zwischen den seitlichen Grenzpunkten dieser Querreihe weiter nach hinten aus und erlischt knapp hinter der Pronotummitte. Die vorderste Querfurche des Pronotums trägt zumindest 1 Punkt, die zweite Querreihe jederseits 5-6 Punkte, die dritte, innen rückwärts umgebogene, median breit unterbrochene Querreihe besteht jederseits aus 4 Punktgruben, die "umgebogenen" Punkte bilden mit denen der hinteren Querreihe einen mehr oder weniger deutlichen Bogen um je eine grosse, hintere Aussenschwiele. Elytren nur mit wenigen, flachen Punkten. 8. Sternit in der Hinterrandmitte leicht vorgezogen. 10. Tergit mässig fein und mässig dicht auf genetztem Grund punktiert. Aedoeagus (Abb. 247) prinzipiell wie bei M. cavifrons oder M. verrucifrons, die distalen Haken aber anders proportioniert.

Weibchen: unbekannt.

Differenzial diagnose Zur Unterscheidung von den anderen Arten der Mischgruppe 3 vgl. Tabelle.

Etymologie: Wegen der beim Männchen rau skulptierten Stirn nenne ich diese Art "scabrifrons" (Lat. = mit rauer Stirn).

Notes

Published as part of Puthz, V., 2012, Über die neuweltlichen Megalopinus-Arten (Coleoptera, Staphylinidae) (24. Beitrag zur Kenntnis der Megalopsidiinen), pp. 613-834 in Linzer biologische Beiträge 44 (1) on pages 707-708, DOI: 10.5281/zenodo.5328273

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Linked records

Additional details

Biodiversity

Collection code
NHML
Scientific name authorship
Puthz
Kingdom
Animalia
Phylum
Arthropoda
Order
Coleoptera
Family
Staphylinidae
Genus
Megalopinus
Species
scabrifrons
Taxon rank
species
Taxonomic status
sp. nov.
Type status
holotype
Taxonomic concept label
Megalopinus scabrifrons Puthz, 2012