Soziale Stadtentwicklung in der Stadt Zürich
Description
Stadtentwicklung ist ein aktuelles Thema, das die Menschen bewegt. Es gehört zur Aufgabe der Soziokulturellen Animation, in sozialräumlichen Prozessen eine aktive Rolle zu spielen. Deshalb muss sie wissen, welches Verständnis von Sozialer Stadtentwicklung eine Stadt hat und wie sie ihre Vorstellungen umsetzt. Diese Bachelor-Arbeit erörtert am Beispiel der Stadt Zürich die Grundlagen Sozialer Stadtentwicklung und erläutert die dafür relevanten Theorien von Raum, Segregation/Gentrifikation sowie Partizipation. Sie analysiert die Strukturen der Stadtverwaltung und gibt einen Überblick über deren Organisation. Der Forschungsteil fragt nach Verständnis und Umsetzung von Sozialer Stadtentwicklung in Zürich. Anhand der Forschungsergebnisse und vor dem Hintergrund aller erarbeiteten Grundlagen werden die relevanten Faktoren diskutiert und kritisch beleuchtet. Daraus werden Forderungen abgeleitet und schliesslich grundsätzliche Schlussfolgerungen gezogen. Der Autor kritisiert die Konzeption der Mitwirkung in Stadtentwicklungsprozessen der Stadt Zürich, vor allem den nicht gleichberechtigten Einbezug aller Anspruchsgruppen. In Zürich besteht keine echte Kultur der Partizipation. Ebenfalls problematisch ist der Umgang der Stadt mit dem Spannungsfeld Aufwertung und Verdrängung. Gegen aussen anerkennt sie nicht, dass das Problem Gentrifikation existiert. Soziale Stadtentwicklung ist für die Stadt Zürich im Grunde kein Schwerpunkt. Damit die Stadtentwicklung das Prädikat „sozial“ verdienen würde, müsste ein grundsätzliches Umdenken, ein Paradigmenwechsel stattfinden. An die Stelle eines starren Behälterraumkonzepts müsste ein dynamisches, relationales Raumverständnis treten. (Martina Löw, 2001)
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Additional details
Subjects
- Soziokultur
- gnd:4299677-6
- Stadtentwicklung
- gnd:4056730-8
- Zürich
- gnd:4068038-1