Forstliche Wissenszirkulation zwischen der Schweiz und Japan zu Beginn des 20. Jahrhunderts – Quellen und Biografien
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Mit dem Anbau von fremdländischen Baumarten in den 1870er-Jahren entstand ein erster staatlich initiierter Austausch an forstlichem Wissen und Saatmaterial zwischen der Schweiz und Japan. Persönliche Bekanntschaften der Forstwissenschaftler Seiroku Honda, Henri Badoux und dem Botaniker Carl Schröter führten zu einem anhaltenden Austausch forstlichen Wissens und ermöglichten gegenseitige Besuche. Anhand von Publikationen, Zeitungsmeldungen und Nachlässen lässt sich der forstliche Wissensaustausch zwischen Japan und der Schweiz um 1900 nachzeichnen. Dieser brachte vor allem Vorträge und Publikationen zu allgemeinen forstlichen Aspekten der jeweiligen Länder hervor. In Japan wurde insbesondere die touristische Erschliessung des Naturraums in der Schweiz gewürdigt und als nachahmenswert beurteilt. Die frühen, schweizweiten Anbauversuche mit japanischen Baumarten, vor allem mit Larix leptolepis, konnten auf lange Sicht nicht grossflächig etabliert werden. Eine gegenseitige Übernahme forstwissenschaftlicher Theorien ist für den untersuchten Zeitraum insgesamt nicht feststellbar. Allerdings sind die historischen Quellen ein wichtiger Beitrag für die Forstgeschichte. Dieser Artikel beinhaltet die Quellen und Ergänzungen zu den Biografien der drei wichtigsten Akteure.
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- Is supplement to
- Peer review: 10.3188/szf.2023.0146 (DOI)
References
- End C, Hein S (2023) Forstliche Wissenszirkulation zwischen der Schweiz und Japan zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Schweizerische Z Forstwes 174 (3): 146–154. doi: 10.3188/szf.2023. 0146