Open and Closed AI. Eine Kunstkritik künstlich generierter Bilder
Contributors
Editor (3):
Project member (4):
- 1. Universität Potsdam, Deutschland
- 2. Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V., Deutschland
- 3. University of Luxembourg
- 4. Universität Trier, Deutschland
Description
Unter dem Hashtag #aiart erscheinen täglich tausende künstlich erzeugte Bilder. Der Vortrag reflektiert diese Entwicklungen, indem er die Bilder mit Methoden der Kunstkritik wertet und zugrundeliegende Prozesse analysiert. Dabei wird auch die federführende Rolle der openai-Stiftung diskutiert und wie deren jüngste Entwicklung DALL-E 2 in vielfältiger Hinsicht nicht als 'open' bezeichnet werden kann. Somit werden Modelle wie VQGAN betrachtet, deren Architekturen analysierbarer sind. Neben der Medienarchäologie zu neuronalen Netzen und dem maschinellen Lernen sollen klassische Kategorien der Kunstkritik einbezogen werden wie Erfindung, Komposition, Ausdruck, Stil und Decorum. Anhand der exemplarischen Beurteilung der synthetischen Bilder soll es weniger um diese Urteile als um die Aufstellung von Kriterien und Erkenntnisse über die Potentiale von aiart gehen. Dabei zeichnet sich ab, dass wir es mit einer Form von Mimikry zu tun haben, durch die Oberflächen und Stile immer besser imitiert werden können, während komplexere Kompositionen und Konzepte scheitern. Ein Beitrag zur 9. Tagung des Verbands "Digital Humanities im deutschsprachigen Raum" - DHd 2023 Open Humanities Open Culture.
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- Book: 10.5281/zenodo.7688632 (DOI)