Hochsensibilität im Kontext der Sozialen Arbeit: Bedeutung von prekären Arbeitsbedingungen und des betrieblichen Gesundheitsmanagements in stationären Institutionen
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Fachpersonal in stationären Institutionen ist mit psychischer Belastung konfrontiert. Es ist Bindungsmustern, welche von der Norm abweichen, und traumatischen Übertragungen ausgesetzt, welche zu Sekundärtraumatisierungen führen können. Burnout und Depression sind weitere Folgen von psychischer Belastung, wenn diese nicht frühzeitig erkannt werden. Institutionen sind aufgefordert, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu wahren.
Im historischen Kontext der Sozialen Arbeit hat die Vernachlässigung der Gesundheit der Fachpersonen zu Missständen und schwarzer Pädagogik geführt. Prekäre Arbeitsbedingungen beeinflussen die Gesundheit der Arbeitnehmenden in einem Betrieb. Dies äussert sich negativ bei der Arbeit mit einer traumatisierten Klientel, die auf eine sichere Umgebung angewiesen ist. Traumapädagogische Werte und Haltungen dienen dazu, eine Klientel mit negativen Lebenserfahrungen, welche sich traumatisierend auf sie ausgewirkt haben, zu stabilisieren. Für diese Arbeit sind gesunde Fachpersonen zwingend notwendig.
In dieser Arbeit wird die Bedeutung prekärer Arbeitsbedingungen und eines positiven betrieblichen Gesundheitsmanagements für hochsensibel-begabte Fachpersonen in stationären Settings aufgezeigt. Aspekte auf Mikro- und Mesoebene verdeutlichen Diskrepanzen in Bezug auf die Professionalität von Fachpersonen, wenn sie durch prekäre Arbeitsbedingungen gesundheitlich negativ beeinflusst werden. Wie in der Traumapädagogik ist eine sichere Umgebung für die positive Entwicklung der Klientel essenziell. Betriebliches Gesundheitsmanagement bildet ein Fundament, um eine solche Umgebung zu schaffen. Dieses Fundament ist Grundlage für traumapädagogische Arbeit.
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