Mehr Partizipation in der Offenen Jugendarbeit: Wie die Einbindung eines Jugendrates zu mehr Autonomie und Selbstbestimmung führt: Projektbericht
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Das Projekt Mehr Partizipation in der Jugendarbeit hatte als Ziel die Selbstbestimmung und Autonomie der Jugendlichen zu fördern. Als zentrales Element des Projektes wurde ein Jugendrat mit verschiedenen Funktionen gegründet. Einerseits wurden die Mitglieder dieses Rates aktiver in Entscheidungsprozesse eingebunden und andererseits bot dieser den Jugendlichen die Chance, eigene Projekte nach ihren individuellen Bedürfnissen zu realisieren. Das Jugendzentrum mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten und die unterstützende Begleitfunktion der Mitarbeitenden bot dafür ein breites Lernfeld, in dem sich die Jugendlichen ausprobieren und verschiedene Kompetenzen entwickeln konnten. In welche Richtung sich das Projekt entwickelte, stand den Jugendlichen zu grossen Teilen offen. Sie erhielten die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Jugendzentrums auch ausserhalb der regulären Öffnungszeiten zu nutzen, um einerseits teilautonome Nutzungen zu fördern und andererseits ihre Selbstbestimmung auch in Bezug zu zeitlichen Faktoren zu stärken.
Bei der Etablierung und Durchführung dieses Projektes wurde darauf geachtet, diverse Interessen unterschiedlicher Zielgruppen einzubeziehen und die Sozialkompetenz der Jugendlichen zu fördern, indem sie gemeinsam in Gruppen und mit Rücksicht auf andere Bedürfnisse eigene Projektideen entwickelten. Durch die Entwicklung, Planung und Durchführung von Angeboten, lernten die Jugendlichen Verantwortung zu übernehmen, wobei sie von Mitarbeitenden zu ihrer Selbstbestimmung befähigt wurden. So konnten sie Jugendlichen Selbstwirksamkeit erfahren und in ihrem Selbstvertrauen bestärkt werden.
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