Published December 31, 1965 | Version v1
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Schizopolybothrus folkmanovae Dobroruka, 1965, sp. n.

Authors/Creators

Description

3. Schizopolybothrus folkmanovae sp. n.

Derivatio nominis: Ich nenne diese neue Art zur Ehre der unlängst verstorbenen hervorragenden Chilopoden-Spezialistin, Frau Doz. Dr. B. FOLKMANOVÁ.

Locus typicus: Korfu, Höhle am Nordabhang des Pantokratorgebirges, 18.4.1960, B. HAUSER legit.

Holotypus: 1 ♂ (Abb. 3) in Coll. des Naturhist. Mus. Wien

Diagnosis differentialis: Von S. stygis FOLKMANOVÁ 1941 unterscheidet sich diese neue Spezies hauptsächlich durch die niedrige Zahl der Antennenglieder, und zwar 69 statt 83, durch die größere Augenzahl - 1 + 23 statt 19 und durch das Vorkommen eines distalen Fortsatzes und 2 Furchen auf dem Präfemur des 14. Beinpaares.

Descriptio: Länge 35 mm, 69 Antennenglieder, 10 + Zähne auf dem Koxosternum der Kieferfüße. Ozellen 1 + 23. Tergite 9., 11. und 13. mit langen, scharfen Zahnfortsätzen, 14. Tergit auf dem Hinterrande mit einem Ovalgrübchen (Abb. 3), 15. Tergit lang, rhombisch, auf dem Hinterrande dicht bewimpert. 15. Beinpaar: 10310/11311, Präfemur distal und medial mit einem spornartigen Tuberkel, der endwärts behaart ist (Abb. 3). Femur distal auf der Dorsalseite mit 2 kurzen Furchen. 14. Beinpaar: Präfemur distal auf der Innenseite mit einem Fortsatz, auf der Dorsalseite mit 2 Furchen. Koxalporen in 4-5 Reihen. Klaue der Endbeine einfach. Farbe: rostbraun.

Discussio: Durch die verhältnismäßig kleine Antennengliederzahl vielleicht auch mit S. caesar VERH. verwandt.

Notes

Published as part of L. J. Dobroruka, 1965, Ein Beitrag zur Landtierwelt von Korfu. Chilopoda, pp. 394-402 in Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 174 (7) on pages 396-397

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