Untersuchung über die Wahrnehmung und Wiedergabe von grammatikalischen, prosodischen Komponenten in der Deutschschweizerischen Gebärdensprache Eine Vergleichsstudie zwischen Tänzerinnen und Personen ohne Tanzausbildung
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In der Deutschschweizerischen Gebärdensprache (DSGS) werden prosodische Elemente hauptsächlich mit nicht-manuellen Komponenten wie z.B. Kopf- und Körperbewegungen, Augenbrauenbewegungen oder mit dem Mundbild ausgedrückt. Für Spätlernende der Gebärdensprache stellt die derartige Benutzung des eigenen Körpers und Gesichts als Sprachwerkzeug oftmals eine grosse Herausforderung dar. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, dass sich Tänzerinnen in der Wahrnehmung und Wiedergabe von grammatikalischen, prosodischen Komponenten in der DSGS von Personen ohne Tanzausbildung unterscheiden, und erstere diesbezüglich wesentlich stärkere Fähigkeiten vorweisen. Hierzu wurde in einer Studie untersucht, wie die beiden Gruppen im Rezipieren und Wiedergeben (Shadowen) von kurzen Frageresp. Konditionalsätzen (DSGS) voneinander abweichen. Die vergleichende Studie zeigt auf, dass es Unterschiede in der Wahrnehmung und Wiedergabe grammatikalischer, prosodischer Komponenten der DSGS gibt.
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