Published December 19, 2014 | Version v1
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Epichnopteriginae Tutt 1900

Authors/Creators

Description

6 Unterfamilie Epichnopteriginae

Bei den Epichnopteriginae verbleibt die weibliche Puppenhülle im Sack. Das voll entwickelte, habituell eher einer Raupe ähnelnde Weibchen besitzt stark verkürzte Beine und Fühler. Es ist flügellos und der Ovipositor nur kurz. Das Weibchen bleibt in der Puppenexuvie, die am Vorderende aufreisst. Nur zum Anlocken des Männchens schiebt es sich durch Winden des Körpers bis höchstens zur Hälfte aus der hinteren Öffnung des Sackes heraus 10. Die Sexuallockstoffe (Pheromone) werden von den hypodermalen Drüsen am Nacken produziert (DIERL 1973). Besonders bei Rebelia fallen am Vorderkörper wollige Haarschuppen auf, die vielleicht die Verdunstung der Pheromone fördern. Die Analwolle ist bei dieser Unterfamilie gut ausgebildet. Zur Kopulation schiebt das angelockte Männchen seinen dehnbaren Hinterleib zwischen Weibchen und Puppenhaut an die weibliche Hinterleibsspitze. Die Eier werden in die Puppenhülle abgelegt, danach windet sich das Weibchen aus dem Sack und fällt ab.

Notes

Published as part of Hauser, E., 2014, Die " Seelchen " Oberösterreichs mit Angaben zur Determination und Taxonomie (Lepidoptera, Psychidae), pp. 1041-1086 in Linzer biologische Beiträge 46 (2) on page 1059, DOI: 10.5281/zenodo.5306971

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Linked records

Additional details

Biodiversity

Scientific name authorship
Tutt
Kingdom
Animalia
Phylum
Arthropoda
Order
Lepidoptera
Family
Psychidae
Taxon rank
subFamily
Taxonomic concept label
Epichnopteriginae Tutt, 1900 sec. Hauser, 2014

References

  • DIERL W. (1973): Hypodermale Drusenfelder in Thorax und Abdomen apterer Psychidae- Weibchen. - Opuscula Zoologica 127: 1 - 8.