Isabelle Eberhardts Aufenthalt in der Ziyaniyya von Kenadsa: «der alte Islam»?
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Diese Arbeit möchte das Verständnis von Islam und Sufismus bei Isabelle Eberhardt betrachten. Auch wenn Isabelle Eberhardt als «erste Europäerin, die den Sufismus im Maghreb gelebt und darüber in ihren Texten berichtet hat» bezeichnet wird, erscheint sie aufgrund ihres Lebensstils, ihres Geschlechts und ihrer Nationalität als eine eher «untypische» Sufi. Zu klären wäre einerseits, wie sich ihre Begegnung mit dem Sufismus gestaltet hat. Andererseits wäre zu untersuchen, ob sie sich sebst als Muslima und Sufi gesehen hat oder ob sie in dieser Rolle – vor allem von europäischer Seite – romantisiert wurde.Die zu untersuchende These ist, dass Isabelle Eberhardts Islam eher ein originelles Konstrukt und eine Projektion ist als ein im damaligen Nordafrika real existierendes Konzept.
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