MOTIVIERT statt VERÄNDERUNGSMÜDE: Erarbeitung von Unterstützungsmöglichkeiten in Bezug auf die Motivation von Mitarbeitenden in zukünftigen Veränderungsprozessen im SONNENBERG Baar.
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Description
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Motivation von Mitarbeitenden in Veränderungsprozessen. Die Theorien zu Motivation und Veränderung werden dazu abgeglichen mit Erfahrungen von Mitarbeitenden des Heilpädagogischen Schul- und Beratungszentrum SONNENBERG in Baar, im Folgenden auch «der SONNENBERG» genannt.
In einem ersten Schritt wird die Wichtigkeit von Veränderungsprozessen für Organisationen dargestellt und die Rolle der Mitarbeitenden darin beleuchtet. Insbesondere geht es dabei um Veränderungsmüdigkeit und dadurch möglicherweise ausgelösten Widerstand, aber auch um die persönlichen Kompetenzen, welche nötig sind, um diese erfolgreich zu bewältigen. Ein weiteres Kapitel beschäftig sich danach mit der Seite der Führung im Change. Die darin beschriebene Veränderungskurve beschreibt den Prozess der Verarbeitung von Veränderungen und worauf Führungskräfte in den jeweiligen Phasen achten können. Im Anschluss wird dem Thema «Widerstand als Mechanismus zur Verarbeitung von Ängsten und Unsicherheiten» Platz gegeben, mit einer besonderen Betonung der positiven Aspekte. Denn Widerstand bietet die Möglichkeit, in Veränderungsprozessen Hindernisse und Probleme zu erkennen. Die Abrundung der Thematik «Führung im Change Prozess» erfolgt durch die Darstellung von Formen der Partizipation von Mitarbeitenden
In einem zweiten Block theoretischer Grundlagen werden Aspekte der Motivation thematisiert. Nach einer Definition der Begrifflichkeit folgt die Erarbeitung ausgewählter Theorien und Modelle zur Motivation. Für die vorliegende Arbeit wurden die Zwei-Faktoren Theorie nach Herzberg, die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan, das Kompensationsmodell von Motivation und Wille nach Kehr sowie die Theorie der Demotivation und Remotivation von Wunderer und Küpers ausgewählt. Sie alle ermöglichen es unterschiedliche Blickwinkel in Bezug zu Motivation zusammenzuführen und sie im folgenden Kapitel unter der Führungsperspektive zu betrachten. Die Verbindung der beiden Theoriestränge erfolgt im Kapitel 4 «Motiviert durch den Changeprozess – Schlussfolgerung aus der Theorie» bevor der Wechsel zum Praxisbezug stattfinden.
Den Bezug zum SONNENBERG schafft die Auswertung einer Ist-Soll-Umfrage zur Motivbefriedigung in der täglichen Arbeit sowie von sechs Leitfadeninterviews mit Mitarbeitenden der pädagogischen Abteilungen. Damit wird die Wahrnehmung von Veränderungsprozessen, von der subjektiven Motivation darin und von der Rolle der Führung erfasst und in der Beantwortung der Fragestellung in Verbindung mit den theoretischen Erkenntnissen zu Handlungsempfehlungen beziehungsweise Anregungen an die Führungskräfte übersetzt.
Zum Abschluss werden nach der Zielüberprüfung der Arbeitsprozess sowie die Methodik der Arbeit re-flektiert und mit einem persönlichen Ausblick der Autorin ergänzt.
Notes
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