Published August 15, 2019 | Version v1
Thesis Open

Das Verfahren einer fürsorgerischen Unterbringung: Eine qualitative Forschungsarbeit über die mögliche Partizipation durch die Betroffenen und neuer Handlungsbedarf für die Soziale Arbeit

Authors/Creators

Description

In der Schweiz dürfen nach Art. 426 Abs. 1 ZGB Personen, die an einer psychischen Störung oder an einer geistigen Behinderung leiden oder schwer verwahrlost sind, in einer geeigneten Einrichtung untergebracht werden, sofern die Betreuung oder Behandlung nicht anderweitig erfolgen kann. Diese behördliche Massnahme wird als fürsorgerische Unterbringung bezeichnet. Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Verfahren dieser fürsorgerischen Unterbringung, der möglichen Partizipation am Verfahren durch die betroffenen Personen und dem neuen Handlungsbedarf für die Soziale Arbeit. Anhand von Expertinnen- und Experteninterviews mit von einer fürsorgerischen Unterbringung betroffenen Personen, zeigt die qualitative Forschungsarbeit auf, wie diese am Verfahren einer fürsorgerischen Unterbringung partizipieren können und inwiefern Änderungen angestrebt werden sollten, damit die betroffenen Personen das Verfahren weniger belastend erleben, beziehungsweise besser am Verfahren partizipieren können. Die Basis für die Auswertung der Ergebnisse der Expertinnen- und Experteninterviews bildete der einleitende Theorieteil betreffend der rechtlichen Grundlagen, der Partizipation und der klinischen Sozialarbeit. Die Leserschaft erlangt durch die vorliegende Bachelorarbeit eine Übersicht über die rechtlichen Grundlagen der fürsorgerischen Unterbringung und bekommt eine Vorstellung davon, wie weit Partizipation im Zwangskontext möglich ist und wie sie umgesetzt werden kann.

Notes

+ Code Diss LU: hslusa basa 2019 + Fussnote: Bachelorarbeit, Hochschule Luzern - Soziale Arbeit, Ausbildungsgang Sozialarbeit, 2019 + NL-Code: NLLUHSA201909

Files

2019_ba_Beck_Merlo.pdf

Files (1.1 MB)

Name Size Download all
md5:a2f1dd8223e08ec311d06fb5861c7d19
1.1 MB Preview Download