Adipositas und mögliche Handlungsideen für die Soziale Arbeit in der Schule
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Die vorliegende Arbeit mit dem Titel Adipositas und mögliche Handlungsideen für die Soziale Arbeit in der Schule wurde von Evelyn Oesch und Matthias Bächler verfasst. Die Phänomene Übergewicht und Adipositas haben epidemische Ausmasse angenommen und kommen durch veränderte gesellschaftliche Bedingungen zustande. Sie bringen aufgrund der hohen Prävalenz erhebliche biopsychosoziale Folgen mit sich und stellen daher ein sozial hochrelevantes Thema dar. Fragestellungen aus der Sicht der Sozialen Arbeit wurden bisher vernachlässigt. Deshalb setzt sich die folgende Arbeit mit der Frage, inwiefern die sozialen Phänomene Übergewicht und Adipositas als Aufgabe der Sozialen Arbeit in der Schule legitimiert werden können und welche Handlungsideen sich daraus ableiten lassen, auseinander. Die Autorenschaft hat Faktoren analysiert, die bei Kindern und Jugendlichen zu Adipositas und Übergewicht führen. Mit dem Aufzeigen möglicher Handlungsfelder im schulischen Kontext wurden Handlungsideen für die Soziale Arbeit diskutiert. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Soziale Arbeit in der Schule die Bildungsinstitutionen darin unterstützt, Lebensweltorientierung auszubauen, Lebenskompetenzen zu entfalten und die unzureichend erfüllte Integrationsfunktion verstärkt wahrzunehmen. Sie wirkt mittels den Funktionen Früherkennung, Prävention und Behandlung auf die biopsychosozialen Entwicklungsprozesse der Kinder und Jugendlichen ein und fördert sie so in ihrer gesellschaftlichen Inklusion. Unter Berücksichtigung von biopsychosozialen Aspekten, können Interventionen auf verschiedenen Ebenen das Wohlbefinden und die Selbstwirksamkeit adipöser sowie übergewichtiger Schulkinder nachhaltig stärken.
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