Wirksame Führung eines extern beauftragten, remote arbeitenden Expertenteams ohne disziplinarische Weisungsbefugnis
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Dieses Working Paper untersucht, wie eine Konzern-Fachabteilung ein extern beauftragtes, überwiegend remote arbeitendes Expertenteam wirksam führen kann, wenn ihr keine disziplinarische Weisungsbefugnis zukommt. Grundlage ist ein realer Praxisfall aus dem Umfeld eines deutschen Premium-Automobilherstellers, der aufgrund bestehender Vertraulichkeitsanforderungen vollständig anonymisiert wurde.
Methodisch folgt die Arbeit einer theoriegeleiteten qualitativen Einzelfallanalyse auf Basis projektbegleitend entstandener Dokumentation. Der theoretische Rahmen verbindet Theory Y, personale Machtbasen, Super Leadership, Self-Leadership, Shared Leadership und Job Crafting zu einem integrativen Wirkungsmodell. Die Propositionen wurden vor der Auswertung festgelegt und das Material gezielt auf Gegenanzeichen geprüft.
Die Analyse stützt die Annahme, dass Führung ohne disziplinarische Macht vor allem über fachliche Glaubwürdigkeit, Beziehungsmacht, Informationsmacht, Zielklarheit und die Befähigung zur Selbstführung wirksam wird. Als sichtbares Anzeichen gelungener Führung dient approach-orientiertes Job Crafting. Damit entsteht ein praxisnaher Beitrag zur Führung externer Expertenteams in organisationsübergreifenden Projektstrukturen.
Der Fall ist in Bezug auf Personen, Organisationen und Details durchgängig anonymisiert. Die Veröffentlichung erfolgt zu wissenschaftlichen und fachlichen Zwecken. Die zugrunde liegenden Unterlagen sind aus Vertraulichkeitsgründen nicht Bestandteil dieser Veröffentlichung.
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