KI kann alles, nur keine Erfahrung! Reflexionen zur Zukunft der DOSB- Trainer*innenbildung
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Der Artikel „KI kann alles, nur keine Erfahrung!" von Frank Vohle untersucht, wie generative KI die DOSB-Trainerinnenbildung verändert, ausgehend vom Beispiel eines Mädchens, das sich Radschlagen selbst mit KI beibrachte. Zentral ist der Begriff der „Autorschaft" (nach dem Deutschen Ethikrat) und die vier Nutzungsmodi von KI-Dialogen – Engagement, Offloading, Authorization und Design –, wobei besonders die beiden negativen Modi zu einer „Selbstentmächtigung" mit drei Verlustszenarien führen können: Kompetenz-, Sozial- und Kontrollverlust. Vohle argumentiert, dass angehende Trainerinnen in ihrer Doppelrolle als Lernende und künftige Lehrende besonders gefährdet sind, sich selbst zu täuschen, wenn sie KI-Aufgaben unreflektiert delegieren. Als Lösung schlägt er eine Reform der Prüfungsformate vor – mehr formatives Assessment und erfahrungsbasierte summative Prüfungen –, um Autorschaft und echte, verkörperte Erfahrung zu sichern statt sie an die Maschine zu delegieren.
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