Berufsmaturität im historischen Kontext in der Schweiz und in deutschsprachigen Nachbarländern
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Dieser Beitrag beleuchtet die historischen Entwicklungen, die zur Einführung der Berufsmaturität BM in der Schweiz geführt haben, und erläutert zentrale Eckpunkte ihrer Implementierung. Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass sich im deutschsprachigen Raum ähnliche Verbindungen von Berufsbildung und Hochschulreife herausgebildet haben. Der Vergleich mit der BM ermöglicht es Lehrpersonen, die Entwicklung der BM in einen breiteren bildungspolitischen Kontext einzuordnen.
● Die BM entstand aus einem bildungspolitischen Reformimpuls, u. a. zur Fachkräftesicherung. Sie eröffnet den Weg von der Berufsbildung zur Hochschulbildung. Diese Bildungsdurchlässigkeit soll durch die Lehrpersonen
sichtbar gemacht und kann im Unterricht reflektiert und thematisiert werden.
● Die BM ist Teil eines partnerschaftlich gesteuerten Systems. Qualitätssicherung ist dabei eine gemeinsame Verantwortung, und die Lehrpersonen tragen als aktive Mitgestaltende wesentlich zur Schul-, Fach- und Systementwicklung bei. Ihre Mitwirkung in Fachgruppen und in künftigen Reformprozessen stärkt die BM sowohl innerhalb des Systems als auch im gesellschaftlichen Diskurs.
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