Schätzung der Anzahl an Personen mit riskantem Glücksspielverhalten und einer Störung durch Glücksspielen in Bayern
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Die zunehmende Digitalisierung verändert sowohl die Struktur als auch die Zugänglichkeit des Glücksspielmarktes. Seit Inkrafttreten des Staatsvertrags zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland wurde der legale Glücksspielmarkt für Online-Glücksspiele geöffnet. Dadurch wurde das Glücksspiel von virtuellen Automatenspielen, Online-Poker und Online-Casinospielen unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt . Durch digitale Medien ist eine weitgehende orts- und zeitunabhängige Teilnahme an Online-Glücksspielen möglich.
Um Präventions-, Beratungs- und Behandlungsangebote für Menschen mit Glücksspielproblemen bedarfsgerecht planen zu können und ggf. ordnungspolitische Maßnahmen für den Spielerschutz anzupassen und /oder auszubauen, sind aktuelle Informationen über die Anzahl der betroffenen Personen erforderlich. Für Deutschland liegen hierzu regelmäßig bevölkerungsrepräsentative Daten vor. Für Bayern fehlt eine repräsentative Erhebung. Ziel des vorliegenden Kurzberichts ist es, die Anzahl der Menschen mit riskantem Glücksspielverhalten beziehungsweise einer Störung durch Glücksspielen in Bayern für die Jahre 2021, 2023 und 2025 anhand der bundesweiten Prävalenzwerte zu schätzen und mögliche Veränderungen im Zeitverlauf einzuordnen.
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Funding
- Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention