Photon-Skalarfeld-Kopplung in einer erweiterten Skalar-Tensor-Theorie mit Higgs-artiger Struktur (Higgs-Feld)
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Description
Erweiterte Skalar-Tensor-Theorie mit Photon-Kopplung (Teile I–III)
Diese Publikation untersucht eine Erweiterung der Higgs-Skalar-Tensor-Theorie (HSTT, Dehnen et al. 1990) um einen Photon-Skalarfeld-Kopplungsterm der Form f(χ)·F_μν F^μν, symmetrietheoretisch begründet über den Bekenstein-Formalismus (1982). Die Theorie wird als Zwei-Feld-Modell formuliert: Der schwere Higgs-Sektor erzeugt die Gravitationskonstante und ein kurzreichweitiges Yukawa-Potential; ein ultraleichtes Skalarfeld χ (m_χ ~ H₀ ~ 10⁻³³ eV) trägt die Bekenstein-Kopplung und den kosmologischen Mechanismus.
Zentrale Ergebnisse: Eine numerische Friedmann-Integration zeigt, dass der Trigger-Verstärker-Mechanismus die beobachtete Expansionsgeschichte im Fenster m_χ ≈ (0,1–0,5)·H₀ reproduziert (w₀ ∈ [−1,05, −0,95], verträglich mit Planck 2018), während das Tracking-Regime um 17 Größenordnungen ausgeschlossen ist. Die Theorie macht scharfe, falsifizierbare Vorhersagen: eine Variation der Feinstrukturkonstante an Weißen Zwergen (Δα/α ≈ 5×10⁻⁵·C, aktuelles Limit C < 0,2), ein Korrelationskriterium für Gravitationslinsen-Zeitverzögerungen (TDCOSMO-Stichprobe) und ein Satellitenexperiment in der Yukawa-Lücke. Die Quantenstruktur wird als effektive Feldtheorie präzisiert, mit expliziter Ein-Loop-Renormierung (c_Σ = 1, c_Π = −2/3) und Loop-Niveau-Bestätigung des Bekenstein-Schutzmechanismus für die Photonmasse.
Enthaltene Dateien:
- Photon_Skalarfeld_Kopplung_v2.pdf — Hauptarbeit: Zwei-Feld-Formulierung, Symmetriebegründung, Kosmologie, scharfe Tests und Konsistenzchecks
- Friedmann_Analyse_Trigger.pdf — Begleitarbeit: numerische Friedmann-Integration, w(z)-Analyse der drei Regime, Early-Dark-Energy-Schranke
- Quantenstruktur_TeilIII.pdf — Quantenstruktur: EFT-Status, explizite Ein-Loop-Rechnungen, induzierte Gravitation, Stelle-Ghost
- friedmann_trigger.py, verifikation_teilIII.py — reproduzierbarer Code für die numerische Integration und die symbolische Verifikation der Loop-Rechnungen