Die Individualität von Lernenden anerkennen: Talentförderung und Nachteilsausgleich
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Dieser Beitrag beleuchtet die Heterogenität der Lernenden in der Berufsbildung mit besonderem Fokus auf Talentförderung und Nachteilsausgleich. Ein erster Teil thematisiert Heterogenität und geht anhand konkreter Praxisbeispiele auf Talentförderung in der Berufsbildung ein. Danach wird auf Lernende mit besonderen
Bedürfnissen und auf das an Bedeutung gewinnende Instrument des Nachteilsausgleichs eingegangen. Ziel ist, dass Lehrpersonen die Individualität und Bedürfnisse ihrer Lernenden erkennen und ihre Potenziale bestmöglich fördern können. Dabei spielen Anerkennung, Wertschätzung, aber auch konkrete Förderungsinstrumente eine wichtige Rolle.
Praxistransfer für Lehrpersonen
● BM-Lehrpersonen sollten Intelligenz nicht nur auf kognitive Leistung und das eigene Fach reduzieren, sondern Lernende als Persönlichkeiten mit individuellem Potenzial anerkennen und im Bereich der Möglichkeiten fördern oder mögliche Förderprogramme aufzeigen.
● Als Lehrperson ist es wichtig, einen Überblick über die häufigsten psychischen Störungen und Lernschwächen sowie die damit verbundenen Nachteilsausgleiche zu haben, um die Lernenden bestmöglich begleiten zu können. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Lernenden, anderen Lehrpersonen, Coaches und der Schulleitung.
● Wer Lernenden mit Wertschätzung und Respekt begegnet, unterstreicht, dass Bildung mehr als die Vermittlung von Wissen ist. Sie bedeutet auch, Jugendliche in ihrem Selbstwert zu stärken, Talente zu erkennen, Nachteile auszugleichen und Räume zu schaffen, in denen Unterschiedlichkeit als Bereicherung erlebt wird.
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Lauber_Die Indivitualität von Lernenden anerkennen Talentförderung und Nachteilsausgleich_2026.pdf
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