Lernende in der Berufsmaturität
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Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick zu den Besonderheiten der Berufsmaturität BM innerhalb der schweizerischen Berufsbildungslandschaft. Zu Beginn werden die verschiedenen Ausrichtungen der BM und die kantonalen Umsetzungen thematisiert. Anschliessend werden Eckwerte und Trends in Bezug auf die lehrbegleitende BM1 und die im Anschluss an die berufliche Grundbildung erfolgende BM2 beleuchtet. Darüber hinaus wird auf betriebliche und vollzeitschulische beruflichen Grundbildung mit BM eingegangen sowie die Situation an privaten und öffentlichen BM-Lehrgängen beleuchtet. Besonders im Fokus stehen Porträts von BM-Lernenden, die mit ihren individuellen Geschichten und Werdegängen die Erläuterungen ergänzen und konkretisieren.
Praxistransfer
● BM1-Lernende (durch ihre Lehre) und häufig auch BM2-Lernende (in Nebenjobs) sind beruflich eingebunden. Dies erfordert von den BM-Lehrpersonen Verständnis für deren Lebenssituation und eine gewisse Rücksichtnahme bezüglich Arbeitslast, Hausaufgaben und Tests.
● BM1- und BM2-Lernende befinden sich in unterschiedlichen Lebens- und Lernsituationen. So sind etwa BM2-Lernende meist etwas älter als BM1-Lernende, verfügen über mehr Berufserfahrung und arbeiten oft selbstständiger. Diese Eigenheiten haben Einfluss auf die Beziehungsarbeit und die Unterrichtsgestaltung und sollen von den Lehrpersonen bedacht werden.
● Bei den BM1-Lernenden ist die BM-Ausrichtung aufgrund ihres Berufes meist vorgegeben, während BM2-Lernende die BM-Ausrichtung in der Regel frei wählen können. Daher sind BM2-Klassen hinsichtlich der beruflichen Hintergründe meist heterogener als die BM1-Klassen. Die Einbindung der beruflichen Ressourcen wird dadurch herausfordernder.
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