Published June 22, 2026 | Version v1

Künstlike Werltspröke und Eyn schön rimbökelin. Digitale Edition mittelniederdeutscher Spruchsammlungen des 16. Jahrhunderts

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Description

Präsentation des Vortrags Künstlike Werltspröke und Eyn schön rimbökelin. Digitale Edition mittelniederdeutscher Spruchsammlungen des 16. Jahrhunderts, der am 1. Juni 2026 von Hellmut Braun, Dr. Anne Gessing, Karsten Labahn und Robert Stephan im Rahmen der Ringvorlesung Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven an der Universität Rostock gehalten wurde.

Abstract:

Die digitale Edition WSRB widmet sich den ‚Künstliken Werltspröken‘ (WS) und dem ‚Schönen rimbökelin‘ (RB). Dabei handelt es sich um mittelniederdeutsche Spruchsammlungen, die im Zeitraum von ca. 1540 bis 1601 in Lübeck und später in Hamburg gedruckt worden sind. Der Vortrag präsentiert die WSRB-Edition und problematisiert insbesondere Fragen der Datenmodellierung, der Realisierung der zahlreichen Verknüpfungsstrukturen, des Publikationskonzepts und der technischen Umsetzung von WebportalBuchausgabe und Forschungsdatenpublikation.

Bios:

Hellmut Braun hat Germanistik und Geschichte an der Universität Rostock studiert und promoviert in der Germanistischen Mediävistik zu Sangspruchdichtung und weltlicher lateinischer Lyrik im 12. Jahrhundert. Seit März dieses Jahres ist er an der Universität Bayreuth im Projekt "Electronic Linked Annotated Unified Tablature Edition – The Lute in the German-Speaking Area 1450–1550 (E-LAUTE)" angestellt.

Anne Gessing hat an der Universität Rostock zum Thema “Deutsch und Latein im Sprachgebrauch Sebastian Brants” promoviert und arbeitet seit 2022 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Elke Brüggen in der germanistischen Mediävistik an der Universität Bonn, derzeit im DFG-Projekt „Dynamiken der Macht. Das Herrschaftshandeln höfischer Eliten im Reflexionsmedium deutschsprachiger Literatur des Mittelalters“.

Karsten Labahn hat Geschichte und Philosophie an der Universität Rostock sowie Bibliotheks- und Informationswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und ist seit 2011 an der Universitätsbibliothek Rostock in den Bereichen Wissenschaftliche Dienste, Digitale Bibliothek und historische Sammlungen tätig. Er arbeitet an der Schnittstelle zwischen Geisteswissenschaften, IT, Kulturgutarbeit und Projektmanagement.

Robert Stephan hat Informatik mit dem Schwerpunkt Datenbanken- und Informationssysteme an der Universität Rostock studiert. Er ist seit 2007 an der Universitätsbibliothek Rostock beschäftigt und dort für das Institutionelle Repositorium RosDok verantwortlich. Als Softwareentwickler und Mitglied der Community ist er an der Weiterentwicklung des Repository-Frameworks MyCoRe beteiligt. Im Rahmen von Projekten hat er verschiedene Webportale in den Bereichen Universitätsgeschichte und Digital Humanities realisiert.

Files

20260601_RosDH_WSRB.pdf

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