Published June 6, 2026 | Version v1

Innehalten im Staunen: Husserl´s Epoché und zentrumsloses Gewahrsein

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Der Beitrag untersucht, wie Husserls Konzept der Epoché mit einem erlebensnahen Verständnis von Gefühlen und modernen Modellen zentrumslosen Bewusstseins verbunden werden kann. Ausgangspunkt ist die phänomenologische Deutung von Staunen, Dankbarkeit, Verbundenheit und Demut als intentionale Weisen, in denen sich Welt zeigt. Darauf aufbauend werden klassische Positionen (Husserl, Scheler, Heidegger) mit neueren Ansätzen von Metzinger und spirituellen Lehrern wie Vivekananda und Nisargadatta ins Gespräch gebracht. So entsteht eine Perspektive, in der das Ich als konstruiertes Selbstmodell erscheint, während Gefühle zu Durchgängen in ein ich-loses Gewahrsein werden. Der Text skizziert damit ein integratives Verständnis von Emotion, Bewusstsein und Selbst, das sowohl philosophisch reflektiert als auch erfahrungsorientiert anschlussfähig ist.

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Gefühle als Weg in ein ich-loses Bewusstsein