Relationale Felddynamik (RFD) – Vitruvius Alpha XXVII: Lichtorganisation, biologische Lumineszenz und mehrmodale Beobachtbarkeit lebender Systeme
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Diese Arbeit untersucht biologische Lichtphänomene, sensorische Informationsräume und die Bedingungen biologischer Beobachtbarkeit aus der Perspektive der Relationalen Felddynamik (RFD). Ausgangspunkt sind empirisch dokumentierte Beispiele biologischer Lumineszenz und Fluoreszenz, darunter biolumineszente Pilze, photonische Kommunikationssysteme der Tiefsee, die Biofluoreszenz des Feuersalamanders (Salamandra salamandra), ultraviolette Strukturmuster von Pflanzen sowie UV-induzierte Signaturen biologischer Substanzen.
Die Untersuchung wird schrittweise auf weitere Formen biologischer Informationsverarbeitung erweitert. Hierzu zählen Echoortung bei Fledermäusen und Delfinen, menschliche Echoortung durch Klicksignale, elektrische Informationsräume des Zitteraals, magnetische Orientierungssysteme von Zugvögeln sowie neuronale Zustandsräume menschlicher Wahrnehmung. Die Arbeit analysiert diese Beispiele nicht als isolierte Spezialfälle, sondern als unterschiedliche Formen biologischer Kopplung an Informationsräume.
Im Zentrum steht die Frage, unter welchen Bedingungen Information innerhalb komplexer Systeme zugänglich wird. Aufbauend auf den Konzepten relationaler Beobachtbarkeit, Anschlussfähigkeit und Informationszugang wird untersucht, ob sich die Vielfalt biologischer Wahrnehmungs- und Beobachtungsräume als Ausdruck allgemeiner Organisationsprinzipien verstehen lässt. Die Arbeit diskutiert hierzu die Vier-Modi-Hypothese, die Acht-Modi-Hypothese sowie die acht Axiome der Relationalen Felddynamik als heuristische Rahmenmodelle.
Die Ergebnisse legen nahe, dass Beobachtbarkeit nicht ausschließlich als Eigenschaft eines Beobachters oder eines Objekts verstanden werden kann. Vielmehr entsteht sie durch die relationale Kopplung zwischen Informationsquelle, Beobachtungsmodus und verfügbarer Anschlussfähigkeit. Über unterschiedliche Skalen hinweg – von biologischen Lichtphänomenen bis hin zu Wahrnehmungs- und Bewusstseinsprozessen – erscheint Beobachtbarkeit dadurch als mögliche Organisationsgröße komplexer Systeme.
Verwandte Arbeiten der Reihe:
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DOI: 10.5281/zenodo.20370286
Vitruvius Alpha XXVI
DOI: 10.5281/zenodo.20542719
Keywords:
Relationale Felddynamik
Lichtorganisation
Biolumineszenz
Biofluoreszenz
Photonen
Salamandra salamandra
Lumineszenz
Fluoreszenz
Beobachtbarkeit
Observabilität
Informationszugang
Anschlussfähigkeit
Wahrnehmung
Sinnesräume
Echoortung
Menschliche Echoortung
Zitteraal
Magnetorezeption
Neuronale Zustandsräume
Alpha-Wellen
Beta-Wellen
Theta-Wellen
Bewusstsein
Informationsräume
Vier-Modi-Hypothese
Acht-Modi-Hypothese
Relationale Zeit
Skaleninvarianz
Unus Mundus
Wolfgang Pauli
Carl Gustav Jung
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