Published January 23, 2026
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Digitale Transformation von Kernprozessen: OpenFinance im Schweizer Hypothekargeschäft
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Die digitale Transformation verändert Geschäftsmodelle und Prozesse branchenübergreifend. Banken sind dabei in besonderer Weise betroffen: Technologische Entwicklungen wie offene Schnittstellen und Künstliche Intelligenz eröffnen neue Möglichkeiten für Kooperationen, Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung. Gleichzeitig steigen die Kundenerwartungen an vernetzte, personalisierte und digitale Dienstleistungen. Der Einsatz neuer Technologien ist bei Banken in vielen unterstützenden Bereichen bereits sichtbar, zum Beispiel KI-basierte Chatbots
für Kunden und Mitarbeitende. Die Kernprozesse von Banken zeigen ebenfalls ein hohes Potenzial für die digitale Transformation. Dieses wird heute aber oft noch nicht ausgeschöpft. Zu den Kernprozessen von Schweizer Banken gehört vor allem die Immobilienfinanzierung (schweizerisch: "das Hypothekargeschäft"). Daraus ergibt sich für Banken die strategische Frage, ob die digitale Transformation dieses Kernprozesses lohnend ist. Open Finance, basierend auf offenen und standardisierten Schnittstellen, ist eine Entwicklung, die die gesamte Schweizer Finanzbranche prägt. Hier sind die Banken sowohl als einzelne Institute wie auch als Gemeinschaft betroffen. Welches sind die Chancen und Risiken beim Einsatz von Open Finance für die digitale Transformation des Hypothekarprozesses bei Schweizer Retailbanken und welche strategischen Implikationen ergeben sich für eine Bank daraus? Basierend auf Experteninterviews gibt diese Studie Antworten. Einerseits enthält sie einen Überblick über die Chancen und Risiken von Open Finance, andererseits werden strategische Handlungsempfehlungen für Schweizer Retailbanken abgeleitet, um deren Anschlussfähigkeit sicherzustellen.
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- Is derived from
- 10.1365/s40702-025-01237-w (DOI)