Published 1873 | Version 1.0
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Deutscher Mondschein

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Description

Diese kleine, raffiniert gebaute Erzählung Wilhelm Raabes aus dem Jahr 1873 funkelt vor Ironie (s. Wikipedia). Wegen ihres Bezuges zur Revolution von 1848 stelle ich sie hier separat zur Verfügung.

Es geht um die skurrile Begegnung eines betont nüchternen Juristen mit seinem Kollegen, dem Kreisrichter Löhnefinke, auf der Nordseeinsel Sylt. Wir schreiben das Jahr 1867. Löhnefinke leidet seit der Revolution 1848 unter einer bizarren Phobie vor dem »deutschen Mondschein«, und ist überzeugt, dass das Mondlicht in ihm eine gefährliche »unterdrückte Poesie« freisetzt, die sein geordnetes Beamtenleben bedroht.

Aber ich möchte nicht alles verraten, nur soviel vorweg:
»[…] Und dann wird es ziemlich wild, es geht um die Prosa des deutschen Beamtentums, um Romantik, um die verpuffte Revolution von 1848, um ein Sonett auf Bismarck und ich als Leserin bedaure ein wenig, dass ich nicht jede Anspielung verstehe. Aber andererseits: Dieses kleine Stück steckt so voller Witz und erzählerischer Raffinesse, dass man das hinnehmen kann (und die Wissenslücken vielleicht im Nachgang auffüllen mag).« (Lena Riess auf lenariess.de)

Mehr zur Revolution bei Raabe auf prosa1848.de

Notes (German)

Cover
In Anlehnung an Franz Korvans »Sylter Dünenlandschaft« (undatiert).

Textvorlage
Wilhelm Raabe: Deutscher Mondschein.
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1976.
Transkription von gutenberg-de – vielen Dank dorthin!
(Erstdruck 1873)

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Wilhelm-Raabe-Deutscher Mondschein.pdf

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